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Bookbot

Dieter Fabisch

    Der Publizist Theodor Wolff
    Die unmittelbare Drittwirkung der Grundrechte im Arbeitsrecht
    • 2010

      Die unmittelbare Drittwirkung der Grundrechte im Arbeitsrecht

      Die Auswirkungen der von Hans Carl Nipperdey begründeten Lehre auf die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts

      • 295 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Frage, ob die Grundrechte ausschließlich das Verhältnis zwischen Staat und Bürger prägen, oder auch die Rechtsbeziehungen privater Rechtssubjekte untereinander beeinflussen, hat das juristische Schrifttum bereits vor Inkrafttreten des Bonner Grundgesetzes beschäftigt. Hans Carl Nipperdey war einer der Ersten, die ein sehr weitgehendes Verständnis von der Wirkung der Grundrechte im Zivil- und insbesondere im Arbeitsrecht vertraten. Die Arbeit untersucht in drei Teilen die Entwicklung dieser als Lehre von der unmittelbaren Drittwirkung der Grundrechte bekannt gewordenen Theorie Nipperdeys. Zunächst erfolgt ein Überblick über die Historie der Grundrechte, der mit einer Darstellung des heutigen Grundrechtsverständnisses endet. Im zweiten Hauptteil widmet sich die Untersuchung der Lehre Nipperdeys und insbesondere der Frage, welche Gründe ihre Entstehung gefördert haben. Im dritten Schritt vollzieht der Autor die Entwicklung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts bis hin zur Abkehr von der Nipperdey’schen Lehre Mitte der 1980er Jahre nach und untersucht anhand zahlreicher Entscheidungen die maßgeblichen Einflussfaktoren.

      Die unmittelbare Drittwirkung der Grundrechte im Arbeitsrecht
    • 2004

      Der Publizist Theodor Wolff

      Kriegsentstehung und -ziele in seinen Tagebüchern 1914-1919

      Der erste Weltkrieg gilt als Prototyp einer neuen Generation von militärischen Auseinandersetzungen und Beginn des «Jahrhunderts der Kriege». Nicht nur seinen Zeitgenossen gab er Fragen zu Entstehungsgründen und Zielen auf. Bis heute sind diese in der historischen Forschung aktuell geblieben. Die Tagebücher (1914-1919) des Publizisten Theodor Wolff, langjähriger Leiter des liberalen «Berliner Tageblatt», sind die zentrale Quelle der vorliegenden Arbeit. Wolffs Beobachtungen dienen dem Autor, um nach neuen Erkenntnissen zu Kriegsentstehung und Kriegszielen zu suchen. Dabei steht vor allem die Frage nach der Gültigkeit gängiger Interpretationen im Vordergrund. Fabisch nimmt insbesondere Bezug auf die Thesen der Fischer-Schule. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Julikrise und die Geschehnisse des Kriegsvorabends. Dem Autor gelingt es durch kritische Beobachtung und versierte Quellenanalyse, den Blick des Zeitgenossen Theodor Wolff im Licht des modernen Erkenntnisstandes zu würdigen.

      Der Publizist Theodor Wolff