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Olaf Farschid

    The first world war as remembered in the countries of the eastern mediterranean
    Zakāt in der Islamischen Ökonomik - zur Normenbildung im Islam
    • 2012

      Die Untersuchung behandelt den von zeitgenössischen Verfechtern eines „islamischen Wirtschaftssystems“ erhobenen Anspruch, der Islam verfüge über ein Instrument, das mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen vermag. Als dieses Instrument gilt in der so genannten Islamischen Ökonomik die Almosensteuer zakat, die es zu modernisieren gelte. Dies betrifft Fragen der Neudefinition der Kollektions- und Distributionsmodi der zakat, der einziehenden Instanz sowie der zu erwartenden Steuerwirkungen. Den Rahmen für ein modernes Verständnis der zakat bildet allerdings das klassische zakat-Gesetz der islamischen Rechtsschulen. Dieses definiert die zakat als ? ibada maliya, als „finanzielle Leistung mit gottesdienstlichem Charakter“, die alle mündigen und zurechnungsfähigen Muslime zu erbringen haben. Kurzgefasst bestimmt es die zakat als eine Sozialabgabe auf den Wertzuwachs verschiedener Vermögensarten, die einmal jährlich erhoben wird und deren Aufkommen an acht Empfängergruppen verteilt werden soll. Die zentrale Fragestellung der Untersuchung lautet, in welchem Verhältnis die Bildung zeitgenössischer zakat-Theorien und die Konstruktion des „Systems“ Islamische Ökonomik zueinander stehen. Sind es die auf einer spezifischen Perzeption des klassischen zakat-Gesetzes beruhenden zakat-Theorien, die auf die Konstruktion des „Systems“ Islamische Ökonomik wirken, oder sind es konstitutive Merkmale der Islamischen Ökonomik - etwa die ihr zugrundeliegenden Ethikkonzepte, das Staatsverständnis oder eine spezifische Epistemologie -, die ihrerseits die Bildung zeitgenössischer zakat-Theorien bestimmen?

      Zakāt in der Islamischen Ökonomik - zur Normenbildung im Islam
    • 2006

      This conference, organized by the German Institute for Oriental Studies in Beirut, the German Institute for Historical Studies in Rome, and the Institut Français d'Études Anatoliennes in Istanbul, aimed to explore the political, social, and cultural impacts of the First World War and its remembrance as a historical event. Panel sessions focused on cultural memory in Italy, Greece, modern Turkey, Egypt, Syria, and Lebanon, examining how different cultures interpret historical change. Presentations sought to understand how these memory variations influence national identity and state formation. Key discussions revolved around the significance of the war in national cultural memory, questioning how it was remembered and its impact on political identity and self-conception in the Eastern Mediterranean and Near East. Was it perceived as a global conflict or a distant war with minimal local involvement? Alternatively, was it viewed as a local struggle, a precursor to national independence? To analyze collective memory patterns, two panels were established: one addressing the political and social impact of the war, focusing on collective memories and self-understanding, and the other examining the symbolic processing of the war through monuments, historiography, autobiographies, and literature, including the narratives of Ottoman Army officers and the formation of national myths.

      The first world war as remembered in the countries of the eastern mediterranean