Weiterentwicklung eines Passivhauses zu einem Nullheizenergiehaus unter Verwendung von solaren Langzeitspeichern auf Grundlage standortspezifischer Witterungsbedingungen
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Ziel dieser Arbeit war es ein Passivhaus mit Solarenergie wärmetechnisch soweit zu unterstützen, dass auf einen zusätzlichen Einsatz fossiler Ressourcen verzichtet werden kann, und das Gebäude heizenergetisch autark ist. Da im Allgemeinen nur die langjährigen Mittelwerte der Jahressumme der Globalstrahlung bei der Simulation von gebäudetechnischen Anlagen zur Verfügung stehen, konnte eine Dimensionierung nur für einen durchschnittlichen Jahresverlauf erfolgen. Das Interesse bestand darin, zu ergründen wie ergiebig eine Solarthermieanlage unter extremen Witterungsbedingungen ist. Dazu war es notwendig den Jahresverlauf von meteorologischen Elementen zu analysieren und die täglichen Werte der auf den Kollektor eintreffenden Globalstrahlung zu ermitteln. Die Angström-Formel erwies sich dabei als bestes Modell. Durch Ermittlung der täglichen Globalstrahlung war es möglich die Solaranlage auch für solare Engpässe zu simulieren.------Auszeichnung mit dem Preis der Bauindustrie 2008; Vorstellung der Arbeit auf der LANDES-BAU-AUSSTELLUNG Sachsen-Anhalt 2009------