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Diskurs und Menschenrechte

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Wir erleben eine Epoche der Krise, in der die zunehmende Komplexität der Welt und der Verlust gemeinsamer moralischer Überzeugungen es erschweren, auf eine universale Moral zu verweisen. In dieser Zeit scheint das Recht das letzte Fundament zu sein, auf dem eine bessere Form des menschlichen Zusammenlebens aufgebaut werden kann. Dies könnte die Renaissance der Rechtsphilosophie in Deutschland erklären, die sich auch auf Autoren erstreckt, die zuvor wenig mit dem Thema beschäftigt waren. Ein markantes Beispiel ist die Untersuchung von Rechtstheorien, die nicht diskurstheoretisch angelegt sind. Diese reicht von Rortys Ethnozentrismus und Lyotards Dialogauffassung bis hin zu Spaemanns teleologischer Position und Maslows empirischer Anthropologie. Die Analyse schließt Gewirths „transzendentaler“ Anthropologie und Höffes Partialanthropologie ein. Am Ende wird die Argumentation des transzendentalen Tausches betrachtet, die normative Kriterien formuliert, um Gerechtigkeits- und Legitimationsfragen zu beurteilen. Eine transzendentale Begründung der Menschenrechte verbindet die Fragen nach der Legitimität des Rechts und der Begründung der Menschenrechte, was für den Autor die Stärke einer auf transzendentalen Argumenten basierenden Rechtstheorie ausmacht und sie von der diskurstheoretischen Rechtsauffassung abhebt.

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Diskurs und Menschenrechte, Alessandro Pinzani

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2000
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(Paperback)
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