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Kulturterror auf dem Balkan

Essays zur Politischen Anthropologie

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Der Belgrader Ethnologe und Kulturanthropologe Ivan Colovic analysiert in den 14 Beiträgen dieses Bandes den patriotisch aufgeladenen Kulturdiskurs auf dem Balkan, speziell in Serbien. Dabei interessieren ihn besonders die politischen Mythen und die nationalen und nationalistischen Diskurse „im Namen der Kultur“, die Strategien und Mechanismen einer sich auf Kultur berufenden und sie instrumentalisierenden Politik – bis hin zu ihrem terroristischen, kriegerischen Potential. Die Essays umfassen thematisch vielfältige Phänomene: vom Mythos eines „geistigen Kulturraums der Nation“, über den Kult um Sprache, Dichter und Denkmäler, die patriotische Erzählung, die Tradition und ihre Symbole, bis hin zur „Ethno-Musik“ und der politischen Geschichte des Musikinstruments Gusle, einer Kniegeige, die bei der Begleitung heroischer Lieder zum Einsatz kommt. „Ivan Colovic legt in seinem Essayband die kritische Analyse eines am nationalpatriotischen Diskurs orientierten Kulturmodells vor, die allen Anforderungen moderner empirischer Kulturwissenschaft und Sozialforschung gerecht wird und dementsprechend auch hiesigen Historikern, Soziologen, Ethnologen, Volkskundlern, Philologen etc. von großem Nutzen sein könnte.“ (Aus dem Geleitwort von Dagmar Burkhart)

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Kulturterror auf dem Balkan, Ivan C. olovic

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
Einband
(Paperback)
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Titel
Kulturterror auf dem Balkan
Untertitel
Essays zur Politischen Anthropologie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ivan C. olovic
Verlag
fibre
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
255
ISBN10
3938400714
ISBN13
9783938400715
Reihe
Beschreibung
Der Belgrader Ethnologe und Kulturanthropologe Ivan Colovic analysiert in den 14 Beiträgen dieses Bandes den patriotisch aufgeladenen Kulturdiskurs auf dem Balkan, speziell in Serbien. Dabei interessieren ihn besonders die politischen Mythen und die nationalen und nationalistischen Diskurse „im Namen der Kultur“, die Strategien und Mechanismen einer sich auf Kultur berufenden und sie instrumentalisierenden Politik – bis hin zu ihrem terroristischen, kriegerischen Potential. Die Essays umfassen thematisch vielfältige Phänomene: vom Mythos eines „geistigen Kulturraums der Nation“, über den Kult um Sprache, Dichter und Denkmäler, die patriotische Erzählung, die Tradition und ihre Symbole, bis hin zur „Ethno-Musik“ und der politischen Geschichte des Musikinstruments Gusle, einer Kniegeige, die bei der Begleitung heroischer Lieder zum Einsatz kommt. „Ivan Colovic legt in seinem Essayband die kritische Analyse eines am nationalpatriotischen Diskurs orientierten Kulturmodells vor, die allen Anforderungen moderner empirischer Kulturwissenschaft und Sozialforschung gerecht wird und dementsprechend auch hiesigen Historikern, Soziologen, Ethnologen, Volkskundlern, Philologen etc. von großem Nutzen sein könnte.“ (Aus dem Geleitwort von Dagmar Burkhart)