Belletristik
Fiktive Geschichten, die dir dennoch etwas Wahres über das Leben erzählen. Über alle Genres hinweg, von kommerziellen Blockbustern bis hin zu preisgekrönter Literatur, von bekannten Namen bis zu Autoren, die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden.
Beliebte Reihen
Ausgewählte Bewertungen

Das "Café am Ende Rande der Welt" von John Stelecky war die Steilvorlage für Leo Fischers "Der Kaffee am Arsch der Welt". Fischer packt hier Steleckys "Weisheiten" am Schlafittchen und versetzt ihnen mit entlarvender Frischheit einen Schuss vor den Bug. Leider müsste man streng genommen "Das Café ... " zuvor gelesen haben, um "Der Kaffee am Arsch ... " richtig würdigen zu können. Na ja, irgendwas ist ja immer ...e***@m***.de


Vor einigen Jahren war die Autorin im Radio MDR Kultur zu Gast, sie erzählte dort auch von der offiziellen Ausreise ihrer Eltern aus der DDR, also noch vor 1989. Sehr interessant dazu daß ihre Eltern dann im Westen angekommen, dort verschiedenerlei Anpassungsschwierigkeiten hatten. Das konnte ich mir bis dato nicht vorstellen, waren wir geborenen DDR Bürger und in Ostdeutschland verbliebenen doch täglichen auch mit allerlei neuer Gesetzlichkeit und Herausforderungen konfrontiert. Zumal man aber drüben im Westen angekommen doch ringsherum eher helfende Hände vermutete.Mein Vater selbst hatte vor August/61 die DDR verlassen und galt damit als Republikflüchtling im Sprachgebrauch der DDR , er traf dort allerdings auf helfende Hände seiner Verwandtschaft.Das Interview im Radio hatte mich also neugierig gemacht und ich kaufte mir zeitverzögert den Roman Gittersee. Schnell habe ich festgestellt daß ich zum Radiointerview nicht richtig zugehört hatte; es war nicht die Handlung zu den Erlebnissen ihrer Eltern dort in Bayern wo auch die Autorin geboren wurde sondern sie beschrieb Menschen, Familien und Begebenheiten aus der Zeit der DDR. Parallel zur Erscheinung des Romanes gab es dann einen westlichen Aufschrei bezüglich "kultureller Aneignung" . Wohl keinen Aufschrei diesbezüglich gab es je wenn elbeabwärts im sicheren HH sich Journalisten genüsslich im Strom spiegelten und über uns DDR geborene schrieben anstatt gegen den Strom zu schwimmen um im Osten anzukommen.r***@y***.de

























































