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Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953

Erik Reger und Rudolf Herrnstadt

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  • 240 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Der Kalte Krieg im Nachkriegsberlin war eine Blütezeit des politischen Journalismus. Unter alliierter Kontrolle entstanden zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die Aufbruch und Demokratie versprachen. Im "Zeitungsparadies Berlin" kämpften Journalisten um die Gesinnung der Bevölkerung. Ereignisse wie die Zwangsvereinigung, die Berlin-Blockade und der 17. Juni 1953 machten die Presseorgane zu publizistischen Waffen im interalliierten Machtkampf. Christoph Marx analysiert die Entwicklung der Berliner Presselandschaft anhand wichtiger Zeitungen und Medienmacher. Er beleuchtet redaktionelle Besonderheiten und alliierte Pressestrategien, wobei der Fokus auf dem amerikanisch lizenzierten "Tagesspiegel" und der sowjetisch lizenzierten "Berliner Zeitung" liegt. Anhand tagespolitischer Auseinandersetzungen zeigt Marx, mit welchen Mitteln die Zeitungen ihre Ziele verfolgten. Zudem betrachtet er die bedeutendsten Journalisten beider Seiten in einer politischen Doppelbiografie: Erik Reger, Kopf des "Tagesspiegel", und Rudolf Herrnstadt, Leiter eines kommunistischen Pressekonzerns in Ost-Berlin. Trotz ideologischer Feindschaft zeigen sie als intellektuelle Idealisten bemerkenswerte Gemeinsamkeiten. Diese Studie bietet eine innovative Verzahnung von struktureller und biografischer Analyse und ist sowohl für Historiker als auch für Politologen von Interesse, während sie einen spannenden Rückblick auf eine Zeit gewährt, in der politischer J

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Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953, Christoph Marx, Erik Reger, Rudolf Herrnstadt

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Paperback),
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Gebraucht - Gut
Preis
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Titel
Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953
Untertitel
Erik Reger und Rudolf Herrnstadt
Sprache
Deutsch
Verlag
ibidem
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
240
ISBN10
3838209850
ISBN13
9783838209852
Reihe
Beschreibung
Der Kalte Krieg im Nachkriegsberlin war eine Blütezeit des politischen Journalismus. Unter alliierter Kontrolle entstanden zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die Aufbruch und Demokratie versprachen. Im "Zeitungsparadies Berlin" kämpften Journalisten um die Gesinnung der Bevölkerung. Ereignisse wie die Zwangsvereinigung, die Berlin-Blockade und der 17. Juni 1953 machten die Presseorgane zu publizistischen Waffen im interalliierten Machtkampf. Christoph Marx analysiert die Entwicklung der Berliner Presselandschaft anhand wichtiger Zeitungen und Medienmacher. Er beleuchtet redaktionelle Besonderheiten und alliierte Pressestrategien, wobei der Fokus auf dem amerikanisch lizenzierten "Tagesspiegel" und der sowjetisch lizenzierten "Berliner Zeitung" liegt. Anhand tagespolitischer Auseinandersetzungen zeigt Marx, mit welchen Mitteln die Zeitungen ihre Ziele verfolgten. Zudem betrachtet er die bedeutendsten Journalisten beider Seiten in einer politischen Doppelbiografie: Erik Reger, Kopf des "Tagesspiegel", und Rudolf Herrnstadt, Leiter eines kommunistischen Pressekonzerns in Ost-Berlin. Trotz ideologischer Feindschaft zeigen sie als intellektuelle Idealisten bemerkenswerte Gemeinsamkeiten. Diese Studie bietet eine innovative Verzahnung von struktureller und biografischer Analyse und ist sowohl für Historiker als auch für Politologen von Interesse, während sie einen spannenden Rückblick auf eine Zeit gewährt, in der politischer J