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Geteiltes Schweigen

Innenansichten zur Teilung Indiens

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  • 240 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Die politische Teilung Indiens führte zu einer der größten menschlichen Katastrophen der Geschichte, bei der zwölf Millionen Menschen zwischen Indien und Pakistan wanderten. Diese Migration war oft von blutigen Gemetzeln begleitet, und etwa eine Million Menschen starben, während 75.000 Frauen entführt und vergewaltigt wurden. Tausende Familien wurden auseinandergerissen, Häuser zerstört und Dörfer entvölkert. Die Flucht erfolgte meist zu Fuß in großen Gruppen, wobei die längste Kolonne bis zu 400.000 Flüchtlinge zählte und acht Tage benötigte, um ein Ziel zu erreichen. Während die „Fakten“ der Teilung in Büchern dokumentiert sind, sind die persönlichen Geschichten, die das wahre Ausmaß der Tragödie zeigen, oft verborgen. Urvashi Butalia hat über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren Interviews geführt, um zu ergründen, wie Menschen die Teilung erlebten und welche Auswirkungen sie auf ihr Leben hatte – insbesondere Kinder, Frauen und Kastenlose. Um zu verstehen, warum bestimmte Themen offen besprochen werden, während andere im Schweigen bleiben, beleuchtet sie die Geschichte ihrer eigenen Familie und stellt Fragen, bevor sie die Erzählungen anderer betrachtet, um Mechanismen von Verdrängung, Täterschaft, Gewalt und Identitätsfindung nachzuvollziehen.

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Geteiltes Schweigen, Urvashi Butalia

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
Einband
(Paperback),
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Titel
Geteiltes Schweigen
Untertitel
Innenansichten zur Teilung Indiens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Urvashi Butalia
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
240
ISBN10
386176055X
ISBN13
9783861760559
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Die politische Teilung Indiens führte zu einer der größten menschlichen Katastrophen der Geschichte, bei der zwölf Millionen Menschen zwischen Indien und Pakistan wanderten. Diese Migration war oft von blutigen Gemetzeln begleitet, und etwa eine Million Menschen starben, während 75.000 Frauen entführt und vergewaltigt wurden. Tausende Familien wurden auseinandergerissen, Häuser zerstört und Dörfer entvölkert. Die Flucht erfolgte meist zu Fuß in großen Gruppen, wobei die längste Kolonne bis zu 400.000 Flüchtlinge zählte und acht Tage benötigte, um ein Ziel zu erreichen. Während die „Fakten“ der Teilung in Büchern dokumentiert sind, sind die persönlichen Geschichten, die das wahre Ausmaß der Tragödie zeigen, oft verborgen. Urvashi Butalia hat über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren Interviews geführt, um zu ergründen, wie Menschen die Teilung erlebten und welche Auswirkungen sie auf ihr Leben hatte – insbesondere Kinder, Frauen und Kastenlose. Um zu verstehen, warum bestimmte Themen offen besprochen werden, während andere im Schweigen bleiben, beleuchtet sie die Geschichte ihrer eigenen Familie und stellt Fragen, bevor sie die Erzählungen anderer betrachtet, um Mechanismen von Verdrängung, Täterschaft, Gewalt und Identitätsfindung nachzuvollziehen.