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Johann Joachim Spalding (1714-1804) war ein Meister der deutschen Aufklärungstheologie. Seine unprätentiöse intellektuelle Redlichkeit und überzeugende Ausstrahlung machten das Christentum im Kontext einer sich radikalisierenden Religionskritik lebens- und liebenswert. Albrecht Beutel erläutert, wie Spalding als ranghöchster Repräsentant des preußischen Luthertums und durch seine weit verbreiteten religionstheologischen Schriften sowie begehrten Predigten nicht nur die Praxis und Theorie der Frömmigkeit seiner Zeit prägte, sondern auch grundlegende Voraussetzungen schuf, von denen die evangelische Kirche und Theologie bis heute profitieren. Spaldings Leben und Wirken verkörperten exemplarisch die Aufklärungstheologie. Seine elastische Traditionstreue, das modernitätsträchtige Potential seiner theologischen Theoriebildung und die klare Schönheit seiner Sprache verschafften ihm Respekt und Verehrung. Goethe lobte seinen „guten und reinen Stil“, Fichte erhielt von ihm die erste Anregung zur philosophischen Spekulation, Schelling äußerte sich höchst positiv über ihn, und Schleiermacher schätzte ihn „fast bis zum Entzücken“. Kant fasste den vielstimmigen Zuspruch der Gelehrtenrepublik mit dem Urteil zusammen: „Spalding ist allen vorzuziehen“.
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Johann Joachim Spalding, Albrecht Beutel
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2014
- Einband
- (Paperback),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- 9,30 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Johann Joachim Spalding
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Albrecht Beutel
- Verlag
- Mohr Siebeck
- Erscheinungsdatum
- 2014
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 319
- ISBN10
- 316153266X
- ISBN13
- 9783161532665
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Historisches Thema, Religiöse Themen, Christliche Themen, Deutschland, Theologie, Geschichte der Kirche, Religionswissenschaft, Christliche Theologie
- Beschreibung
- Johann Joachim Spalding (1714-1804) war ein Meister der deutschen Aufklärungstheologie. Seine unprätentiöse intellektuelle Redlichkeit und überzeugende Ausstrahlung machten das Christentum im Kontext einer sich radikalisierenden Religionskritik lebens- und liebenswert. Albrecht Beutel erläutert, wie Spalding als ranghöchster Repräsentant des preußischen Luthertums und durch seine weit verbreiteten religionstheologischen Schriften sowie begehrten Predigten nicht nur die Praxis und Theorie der Frömmigkeit seiner Zeit prägte, sondern auch grundlegende Voraussetzungen schuf, von denen die evangelische Kirche und Theologie bis heute profitieren. Spaldings Leben und Wirken verkörperten exemplarisch die Aufklärungstheologie. Seine elastische Traditionstreue, das modernitätsträchtige Potential seiner theologischen Theoriebildung und die klare Schönheit seiner Sprache verschafften ihm Respekt und Verehrung. Goethe lobte seinen „guten und reinen Stil“, Fichte erhielt von ihm die erste Anregung zur philosophischen Spekulation, Schelling äußerte sich höchst positiv über ihn, und Schleiermacher schätzte ihn „fast bis zum Entzücken“. Kant fasste den vielstimmigen Zuspruch der Gelehrtenrepublik mit dem Urteil zusammen: „Spalding ist allen vorzuziehen“.



