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Buchreihe der Stadt Heidelberg - 10: Heidelberg und die Besatzungsmacht

Zur Entwicklung der Beziehungen zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49-1955)

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  • 304 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Die Anwesenheit von rund 20.000 Amerikanern in Heidelberg ist für die Stadt seit langem eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand erinnert sich noch an die problembehafteten Anfänge. In Zeiten deutscher Nachkriegsnöte frönten die Amerikaner als Sieger und Besatzer in requirierten öffentlichen und privaten Liegenschaften mitten in der Stadt einem sprichwörtlichen „Besatzungsluxus“. Der Aufbau tragfähiger Beziehungsstrukturen war äußerst problematisch. Er führte mitunter zu skurrilen Reibereien wie dem „Heidelberger Müllkrieg“, aber auch zu ernsten Auseinandersetzungen zwischen „Besatzungsgeschädigten“ und der Stadtverwaltung, die zum wirtschaftlichen Vorteil der Stadt insgeheim eng mit der amerikanischen Besatzungsmacht kooperierte. Die vorliegende Arbeit - eine am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg entstandene Dissertation - zeichnet die Formierungsphase der deutsch-amerikanischen Beziehungen in Heidelberg im Licht der gesamtpolitischen Entwicklung vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges nach.

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Buchreihe der Stadt Heidelberg - 10: Heidelberg und die Besatzungsmacht, Theodor Scharnholz

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
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Titel
Buchreihe der Stadt Heidelberg - 10: Heidelberg und die Besatzungsmacht
Untertitel
Zur Entwicklung der Beziehungen zwischen einer deutschen Kommune und ihrer amerikanischen Garnison (1948/49-1955)
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
304
ISBN10
3897351935
ISBN13
9783897351936
Reihe
Beschreibung
Die Anwesenheit von rund 20.000 Amerikanern in Heidelberg ist für die Stadt seit langem eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand erinnert sich noch an die problembehafteten Anfänge. In Zeiten deutscher Nachkriegsnöte frönten die Amerikaner als Sieger und Besatzer in requirierten öffentlichen und privaten Liegenschaften mitten in der Stadt einem sprichwörtlichen „Besatzungsluxus“. Der Aufbau tragfähiger Beziehungsstrukturen war äußerst problematisch. Er führte mitunter zu skurrilen Reibereien wie dem „Heidelberger Müllkrieg“, aber auch zu ernsten Auseinandersetzungen zwischen „Besatzungsgeschädigten“ und der Stadtverwaltung, die zum wirtschaftlichen Vorteil der Stadt insgeheim eng mit der amerikanischen Besatzungsmacht kooperierte. Die vorliegende Arbeit - eine am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg entstandene Dissertation - zeichnet die Formierungsphase der deutsch-amerikanischen Beziehungen in Heidelberg im Licht der gesamtpolitischen Entwicklung vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges nach.