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Das neue Bolivien

Evo Morales und seine demokratische Revolution

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  • 250 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Seit der Wahl von Evo Morales zum Präsidenten Boliviens 2005 steht das Andenland im Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Morales, der aus ärmsten Verhältnissen stammt, versprach eine Neugründung Boliviens. Seitdem wurden Energieressourcen nationalisiert, eine Landreform initiiert und eine außenpolitische Neuorientierung angestoßen. In der Koka- und Drogenpolitik fand ein Paradigmenwechsel statt, während in der Gesundheits-, Sozial- und Bildungspolitik bedeutende Reformen umgesetzt wurden. Im Januar 2009 wurde mit 61 Prozent der Stimmen eine neue Verfassung angenommen, die ein 'plurinationales' Staatsmodell definiert und eine 'Entkolonialisierung' der Gesellschaft sowie eine Abkehr vom Neoliberalismus proklamiert. Zum ersten Mal durfte das Volk über einen Verfassungstext abstimmen. Trotz seiner Wiederwahl im August 2008 mit 67 Prozent stößt Morales’ 'demokratische Revolution' auf erhebliche Widerstände. Im September 2008 drohte ein Bürgerkrieg in den wohlhabenden Departementen des östlichen Tieflands. Das Buch untersucht die Ursachen dieses kulturellen Konflikts und präsentiert Optionen für einen Dialog der Kulturen. Der Bolivienkenner Robert Lessmann beleuchtet dabei die Geschichte und Kulturgeschichte von der vorinkaischen Zeit bis zur Gegenwart.

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Das neue Bolivien, Robert Lessmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
Einband
(Paperback)
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Titel
Das neue Bolivien
Untertitel
Evo Morales und seine demokratische Revolution
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Robert Lessmann
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
250
ISBN10
3858694037
ISBN13
9783858694034
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Seit der Wahl von Evo Morales zum Präsidenten Boliviens 2005 steht das Andenland im Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Morales, der aus ärmsten Verhältnissen stammt, versprach eine Neugründung Boliviens. Seitdem wurden Energieressourcen nationalisiert, eine Landreform initiiert und eine außenpolitische Neuorientierung angestoßen. In der Koka- und Drogenpolitik fand ein Paradigmenwechsel statt, während in der Gesundheits-, Sozial- und Bildungspolitik bedeutende Reformen umgesetzt wurden. Im Januar 2009 wurde mit 61 Prozent der Stimmen eine neue Verfassung angenommen, die ein 'plurinationales' Staatsmodell definiert und eine 'Entkolonialisierung' der Gesellschaft sowie eine Abkehr vom Neoliberalismus proklamiert. Zum ersten Mal durfte das Volk über einen Verfassungstext abstimmen. Trotz seiner Wiederwahl im August 2008 mit 67 Prozent stößt Morales’ 'demokratische Revolution' auf erhebliche Widerstände. Im September 2008 drohte ein Bürgerkrieg in den wohlhabenden Departementen des östlichen Tieflands. Das Buch untersucht die Ursachen dieses kulturellen Konflikts und präsentiert Optionen für einen Dialog der Kulturen. Der Bolivienkenner Robert Lessmann beleuchtet dabei die Geschichte und Kulturgeschichte von der vorinkaischen Zeit bis zur Gegenwart.