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Falsches Spiel

Die Umweltsünden der Basler Chemie vor und nach 'Schweizerhalle'.

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  • 215 Seiten
  • 8 Lesestunden

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In der Nacht auf den 1. November 1986 geht bei Sandoz in Schweizerhalle (BL) eine Lagerhalle mit 1351 Tonnen Chemikalien in Flammen auf. Radio- und Lautsprecherdurchsagen fordern die Menschen auf, zu Hause zu bleiben. Dann heulen die Sirenen. Das Löschwasser vergiftet den Rhein. Tausende Fische sterben. Die Katastrophe von 'Schweizerhalle' gilt als Wendepunkt im Umwelt- und Sicherheitsgebaren der Basler chemischen Industrie. Tatsächlich? Martin Forter zeigt, dass die Chemie auch nach dem Inferno ihre Umweltstrategie nur ändert, wenn der öffentliche Druck sie dazu zwingt. Wo dieser fehlt, agiert Sandoz schon bald wieder, wie sie will. So auch beim Brandplatz: Sandoz räumt ihn nur unvollständig auf. Damit hinterlässt sie eine 'Schweizerhalle'-Deponie, die zusätzlich zu den Chemiemülldeponien von Novartis, Roche & Co. das Trinkwasser von über 200 000 Menschen gefährdet. Wie die Chemie die Verschmutzung vernebelt, belegt Forter auch mit einem klärenden Blick in vertrauliche Dokumente der Industrie.

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Falsches Spiel, Martin Forter

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
Einband
(Paperback),
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Titel
Falsches Spiel
Untertitel
Die Umweltsünden der Basler Chemie vor und nach 'Schweizerhalle'.
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Forter
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
215
ISBN10
3034010079
ISBN13
9783034010078
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
In der Nacht auf den 1. November 1986 geht bei Sandoz in Schweizerhalle (BL) eine Lagerhalle mit 1351 Tonnen Chemikalien in Flammen auf. Radio- und Lautsprecherdurchsagen fordern die Menschen auf, zu Hause zu bleiben. Dann heulen die Sirenen. Das Löschwasser vergiftet den Rhein. Tausende Fische sterben. Die Katastrophe von 'Schweizerhalle' gilt als Wendepunkt im Umwelt- und Sicherheitsgebaren der Basler chemischen Industrie. Tatsächlich? Martin Forter zeigt, dass die Chemie auch nach dem Inferno ihre Umweltstrategie nur ändert, wenn der öffentliche Druck sie dazu zwingt. Wo dieser fehlt, agiert Sandoz schon bald wieder, wie sie will. So auch beim Brandplatz: Sandoz räumt ihn nur unvollständig auf. Damit hinterlässt sie eine 'Schweizerhalle'-Deponie, die zusätzlich zu den Chemiemülldeponien von Novartis, Roche & Co. das Trinkwasser von über 200 000 Menschen gefährdet. Wie die Chemie die Verschmutzung vernebelt, belegt Forter auch mit einem klärenden Blick in vertrauliche Dokumente der Industrie.