Bookbot

Politikstile und die Sichtbarkeit des Politischen in der Frühen Neuzeit

Parameter

  • 361 Seiten
  • 13 Lesestunden

Mehr zum Buch

Vormoderne Politik wird als Machtübung verstanden, die Herrschaft etabliert und soziale Hierarchien stabilisiert, was immer mit Konflikten verbunden ist. Daher sollte Macht nicht durch Kriege erschöpft werden, sondern sich symbolisch in Zeremonien, politischer Rhetorik, Kunst und visueller Kommunikation darstellen. In diesem Kontext lassen sich verschiedene Politikstile identifizieren, die als historische Ausdrucksabsicht fungieren. Politikstile entstehen als performative Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen und reduzieren Mehrdeutigkeiten des politischen Handelns auf wiedererkennbare Verhaltensweisen. Der Band versammelt Beiträge einer interdisziplinären Tagung von 2015, die die Intentionen politisch konstituierter Herrschaft und deren ästhetische Selbstdarstellung rekonstruiert. Zudem werden die kommunikativen Mechanismen untersucht, die bei der Durchsetzung politischer und künstlerischer Interessen eine Rolle spielen. Es wird gefragt nach den Interferenzen und Konkurrenzverhältnissen zwischen dem Politischen und Künstlerischen. Neben Konzeptüberlegungen zum Politikstil bietet der Band Fallstudien zu Bildern, Texten, Interaktionen und Akteuren, die Einblicke in das frühneuzeitliche Verständnis von Politik, Symbolik, Zeichen und Kunst geben.

Buchkauf

Politikstile und die Sichtbarkeit des Politischen in der Frühen Neuzeit, Dietrich Erben, Christine Tauber

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
Preis
33,49 €inkl. MwSt.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Politikstile und die Sichtbarkeit des Politischen in der Frühen Neuzeit
Sprache
Englisch
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
361
ISBN10
3863281462
ISBN13
9783863281465
Reihe
Beschreibung
Vormoderne Politik wird als Machtübung verstanden, die Herrschaft etabliert und soziale Hierarchien stabilisiert, was immer mit Konflikten verbunden ist. Daher sollte Macht nicht durch Kriege erschöpft werden, sondern sich symbolisch in Zeremonien, politischer Rhetorik, Kunst und visueller Kommunikation darstellen. In diesem Kontext lassen sich verschiedene Politikstile identifizieren, die als historische Ausdrucksabsicht fungieren. Politikstile entstehen als performative Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen und reduzieren Mehrdeutigkeiten des politischen Handelns auf wiedererkennbare Verhaltensweisen. Der Band versammelt Beiträge einer interdisziplinären Tagung von 2015, die die Intentionen politisch konstituierter Herrschaft und deren ästhetische Selbstdarstellung rekonstruiert. Zudem werden die kommunikativen Mechanismen untersucht, die bei der Durchsetzung politischer und künstlerischer Interessen eine Rolle spielen. Es wird gefragt nach den Interferenzen und Konkurrenzverhältnissen zwischen dem Politischen und Künstlerischen. Neben Konzeptüberlegungen zum Politikstil bietet der Band Fallstudien zu Bildern, Texten, Interaktionen und Akteuren, die Einblicke in das frühneuzeitliche Verständnis von Politik, Symbolik, Zeichen und Kunst geben.