Zurück zur Normalität
Mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand
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- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
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Unsere bürgerliche Gesellschaft sieht sich einem Zangenangriff auf die Normalität gegenüber: einerseits durch die Wokeness der Kulturrevolutionäre, andererseits durch den Alarmismus der politisch-medialen Elite. Wokeness kehrt das Verhältnis von normal und pathologisch um, während Alarmismus das Verhältnis von normal und extrem verdreht. Neurose wird nun als selbstbestimmter Lebensentwurf anerkannt, was zu einem kulturellen Klima absoluter Toleranz führt, das jedoch intolerant gegenüber traditionellen Lebensformen ist. Dies erklärt den Krieg gegen die Normalität. Auch das Verhältnis von Normalität und Ausnahmezustand ist in Medien und Politik pervertiert, wo Alarmismus ständig Katastrophen heraufbeschwört. Diese Dynamik zeigt sich in Sensationsjournalismus, Gefälligkeitswissenschaft und einer Politik der Angst, wie wir sie während der Corona-Zeit erlebt haben. Dennoch gibt es Anzeichen für eine Rückkehr einer skeptischen Generation, die bereit ist, mit der Wokeness aufzuräumen. Dies nährt die Hoffnung auf eine Rückkehr zur moralischen Normalität, die intuitiv verstanden wird. Aktuell dominieren zwar Zeichen der Dekadenz, doch könnte die Wokeness letztlich die Provokation gewesen sein, die zu einer Wiedergeburt der Bürgerlichkeit führt.
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Zurück zur Normalität, Norbert Bolz
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 10,49 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Zurück zur Normalität
- Untertitel
- Mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Norbert Bolz
- Verlag
- Langen Müller
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 256
- ISBN10
- 3784437451
- ISBN13
- 9783784437453
- Reihe
- Schlagwörter
- Politik, Fachliteratur, Gesellschaft, Medien und Medienkommunikation, Toleranz
- Beschreibung
- Unsere bürgerliche Gesellschaft sieht sich einem Zangenangriff auf die Normalität gegenüber: einerseits durch die Wokeness der Kulturrevolutionäre, andererseits durch den Alarmismus der politisch-medialen Elite. Wokeness kehrt das Verhältnis von normal und pathologisch um, während Alarmismus das Verhältnis von normal und extrem verdreht. Neurose wird nun als selbstbestimmter Lebensentwurf anerkannt, was zu einem kulturellen Klima absoluter Toleranz führt, das jedoch intolerant gegenüber traditionellen Lebensformen ist. Dies erklärt den Krieg gegen die Normalität. Auch das Verhältnis von Normalität und Ausnahmezustand ist in Medien und Politik pervertiert, wo Alarmismus ständig Katastrophen heraufbeschwört. Diese Dynamik zeigt sich in Sensationsjournalismus, Gefälligkeitswissenschaft und einer Politik der Angst, wie wir sie während der Corona-Zeit erlebt haben. Dennoch gibt es Anzeichen für eine Rückkehr einer skeptischen Generation, die bereit ist, mit der Wokeness aufzuräumen. Dies nährt die Hoffnung auf eine Rückkehr zur moralischen Normalität, die intuitiv verstanden wird. Aktuell dominieren zwar Zeichen der Dekadenz, doch könnte die Wokeness letztlich die Provokation gewesen sein, die zu einer Wiedergeburt der Bürgerlichkeit führt.


