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Die Doppelleben des Polizisten Willy S.

Erinnerungen an die Zeit, als Zürich brannte

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  • 256 Seiten
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Willy Schaffner, geboren 1950, trat in den Dienst der politischen Abteilung der Stadt Zürich ein, als der „Opernhauskrawall“ 1980 die Stadt erschütterte. Überfordert von der Situation, wurde er als verdeckter Informant in die Jugendbewegung eingeschleust. Fünf Jahre lang lebte er ein Doppelleben, bis seine Enttarnung 1986 durch die „WoZ“ erfolgte, ein Jahr nachdem er seine Rolle als Willi Schaller aufgegeben hatte. Sein Leben geriet aus den Fugen, doch seine Frau unterstützte ihn auf dem Weg zurück zu seinem alten Ich, auch als der Fichenskandal in den frühen Neunzigern sein Weltbild erschütterte. Im Jahr 1999 erlangte Schaffner nationale Berühmtheit, als er sich in der griechischen Botschaft in Zürich freiwillig gegen eine Geisel eintauschte, die von kurdischen Aktivisten festgehalten wurde. Von 2006 bis zu seiner Pensionierung 2014 leitete er eine präventiv tätige Fachgruppe der Stadtpolizei Zürich. Heute ist Schaffner mit dem, was er erreicht hat, im Reinen und sieht Zürich als die weltoffenste und schönste Stadt der Welt, dank der Einflüsse der Achtziger-Bewegung. Trotz seiner Überzeugung lebt er wieder im Urnerland, wo er aufgewachsen ist.

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Die Doppelleben des Polizisten Willy S., Tanja Polli

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Hardcover)
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Titel
Die Doppelleben des Polizisten Willy S.
Untertitel
Erinnerungen an die Zeit, als Zürich brannte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tanja Polli
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
256
ISBN10
303763068X
ISBN13
9783037630686
Reihe
Beschreibung
Willy Schaffner, geboren 1950, trat in den Dienst der politischen Abteilung der Stadt Zürich ein, als der „Opernhauskrawall“ 1980 die Stadt erschütterte. Überfordert von der Situation, wurde er als verdeckter Informant in die Jugendbewegung eingeschleust. Fünf Jahre lang lebte er ein Doppelleben, bis seine Enttarnung 1986 durch die „WoZ“ erfolgte, ein Jahr nachdem er seine Rolle als Willi Schaller aufgegeben hatte. Sein Leben geriet aus den Fugen, doch seine Frau unterstützte ihn auf dem Weg zurück zu seinem alten Ich, auch als der Fichenskandal in den frühen Neunzigern sein Weltbild erschütterte. Im Jahr 1999 erlangte Schaffner nationale Berühmtheit, als er sich in der griechischen Botschaft in Zürich freiwillig gegen eine Geisel eintauschte, die von kurdischen Aktivisten festgehalten wurde. Von 2006 bis zu seiner Pensionierung 2014 leitete er eine präventiv tätige Fachgruppe der Stadtpolizei Zürich. Heute ist Schaffner mit dem, was er erreicht hat, im Reinen und sieht Zürich als die weltoffenste und schönste Stadt der Welt, dank der Einflüsse der Achtziger-Bewegung. Trotz seiner Überzeugung lebt er wieder im Urnerland, wo er aufgewachsen ist.