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Am Ende von Tag und Nacht

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  • 260 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Es ist das Jahr 2109. Die Erde ist vom Klimawandel gezeichnet, doch die Menschen haben sich auf ihr eingerichtet. Bea, eine junge, engagierte Lehrerin, hat mit alltäglichen Problemen zu kämpfen, darunter mit ihrer Beziehung zu dem etwas chaotischen, doch liebenswerten Florin, genannt Flo. Dennoch: Sie lebt gerne unter den Menschen, die aber nicht wissen, dass sie anders ist sie ist ein Kiemenmensch. Einer von vielen, die durch genetischen Eingriff geschaffen wurden, um die Erde nach einem angekündigten Asteroideneinschlag noch besiedeln zu können. Doch die an der Regierung befindliche Partei streut das Gerücht, dass die Kiemenmenschen Viren übertragen. Bea flieht zusammen mit ihren Artgenossen Mathew und Nikolas. Die Lage spitzt sich zu. Die Kiemenmenschen werden verhaftet und in Lager gebracht. Ein Weltkrieg bricht aus. Sie müssen fliehen, aber wohin? Sie erfahren von einer Unterwasserstadt, die für die Kiemenmenschen gebaut wurde. Währenddessen verfolgt Flo zusammen mit seiner Familie eigene Pläne zu ihrer Rettung Aus der Perspektive der Protagonisten erlebt der Leser aufregende, sich manchmal überschlagende Ereignisse einer spannenden Geschichte, die immer wieder überraschende Wendungen bereithält. Aktuelle Themen u.a. Klimawandel, Gentechnik, soziale Verwerfungen, Flüchtlingsströme werden eingewoben in eine Erzählung von großer visueller Kraft. Die schleichenden Mechanismen sozialer Ausgrenzung, die Ächtung bestimmter Bevölkerungsgruppen, auch wie die Politik diese Ängste nutzt, zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit mit heutigen Verhältnissen. Dies gelingt, da Schwarz-Weiß-Denken vermieden wird, denn jede Seite scheint ihre für sie plausiblen Gründe zu haben. Eingewoben in die dramatisch sich zuspitzende Handlung sind immer wieder Szenen mit slapstickhafter Komik und Wortwitz, aber auch poetische Momente. Es erwartet den Leser ein bis zur letzten Seite packender Zukunftsroman, in dem unsere Gegenwart und Vergangenheit unverkennbar gespiegelt wird.

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Am Ende von Tag und Nacht, Henning Hesse

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
Einband
(Paperback)
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Titel
Am Ende von Tag und Nacht
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Henning Hesse
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
260
ISBN10
3735733662
ISBN13
9783735733665
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Es ist das Jahr 2109. Die Erde ist vom Klimawandel gezeichnet, doch die Menschen haben sich auf ihr eingerichtet. Bea, eine junge, engagierte Lehrerin, hat mit alltäglichen Problemen zu kämpfen, darunter mit ihrer Beziehung zu dem etwas chaotischen, doch liebenswerten Florin, genannt Flo. Dennoch: Sie lebt gerne unter den Menschen, die aber nicht wissen, dass sie anders ist sie ist ein Kiemenmensch. Einer von vielen, die durch genetischen Eingriff geschaffen wurden, um die Erde nach einem angekündigten Asteroideneinschlag noch besiedeln zu können. Doch die an der Regierung befindliche Partei streut das Gerücht, dass die Kiemenmenschen Viren übertragen. Bea flieht zusammen mit ihren Artgenossen Mathew und Nikolas. Die Lage spitzt sich zu. Die Kiemenmenschen werden verhaftet und in Lager gebracht. Ein Weltkrieg bricht aus. Sie müssen fliehen, aber wohin? Sie erfahren von einer Unterwasserstadt, die für die Kiemenmenschen gebaut wurde. Währenddessen verfolgt Flo zusammen mit seiner Familie eigene Pläne zu ihrer Rettung Aus der Perspektive der Protagonisten erlebt der Leser aufregende, sich manchmal überschlagende Ereignisse einer spannenden Geschichte, die immer wieder überraschende Wendungen bereithält. Aktuelle Themen u.a. Klimawandel, Gentechnik, soziale Verwerfungen, Flüchtlingsströme werden eingewoben in eine Erzählung von großer visueller Kraft. Die schleichenden Mechanismen sozialer Ausgrenzung, die Ächtung bestimmter Bevölkerungsgruppen, auch wie die Politik diese Ängste nutzt, zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit mit heutigen Verhältnissen. Dies gelingt, da Schwarz-Weiß-Denken vermieden wird, denn jede Seite scheint ihre für sie plausiblen Gründe zu haben. Eingewoben in die dramatisch sich zuspitzende Handlung sind immer wieder Szenen mit slapstickhafter Komik und Wortwitz, aber auch poetische Momente. Es erwartet den Leser ein bis zur letzten Seite packender Zukunftsroman, in dem unsere Gegenwart und Vergangenheit unverkennbar gespiegelt wird.