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Zeitsprung

Erzählung

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  • 126 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Wendezeit. Die westdeutsche Chirurgin Dorothea Mayfeld fliegt zu einem Kongreß nach Prag, trifft ihren amerikanischen Kollegen und Geliebten Henry Goldstein und dessen ostdeutschen Freund, Hermann Nehmer, ohne den Goldstein, so erzählt er Dorothea, nicht am Leben wäre. Eine schicksalshafte Beziehung aus NS-Zeit und Krieg, in die auch die Frau sich unversehens hineingezogen fühlt. Aber auch bei ihr durchdringen sich bei der Begegnung mit Nehmer Gegenwart und Vergangenheit, meint sie doch, in einer Déjà-vu-Situation einen Zeitsprung zu erleben und einen längst vergessen Geglaubten zu sehen: Grewe, den geheimnisvollen Geliebten der Mutter, das Skandalon der kleinen Stadt am Ende des zweiten Weltkriegs. Eine Geschichte der Verarbeitung. Verarbeitung von Geschichte und Geschichten. Und eine (Liebes-) Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich am Ende verlieren. Bärbel Reetz, geboren 1942, Studium der Germanistik und Anglistik, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin und Kiel. Zuletzt veröffentlichte sie die Biographie Emmy Ball-Hennings . Leben im Vielleicht (st 3240). 1994 erhielt sie für ihre Erzählung Virginia oder die Gleichzeitigkeit den Bettina-von-Arnim-Preis.

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Zeitsprung, Bärbel Reetz

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
Einband
(Paperback)
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Titel
Zeitsprung
Untertitel
Erzählung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bärbel Reetz
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
126
ISBN10
3518399241
ISBN13
9783518399248
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Wendezeit. Die westdeutsche Chirurgin Dorothea Mayfeld fliegt zu einem Kongreß nach Prag, trifft ihren amerikanischen Kollegen und Geliebten Henry Goldstein und dessen ostdeutschen Freund, Hermann Nehmer, ohne den Goldstein, so erzählt er Dorothea, nicht am Leben wäre. Eine schicksalshafte Beziehung aus NS-Zeit und Krieg, in die auch die Frau sich unversehens hineingezogen fühlt. Aber auch bei ihr durchdringen sich bei der Begegnung mit Nehmer Gegenwart und Vergangenheit, meint sie doch, in einer Déjà-vu-Situation einen Zeitsprung zu erleben und einen längst vergessen Geglaubten zu sehen: Grewe, den geheimnisvollen Geliebten der Mutter, das Skandalon der kleinen Stadt am Ende des zweiten Weltkriegs. Eine Geschichte der Verarbeitung. Verarbeitung von Geschichte und Geschichten. Und eine (Liebes-) Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich am Ende verlieren. Bärbel Reetz, geboren 1942, Studium der Germanistik und Anglistik, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin und Kiel. Zuletzt veröffentlichte sie die Biographie Emmy Ball-Hennings . Leben im Vielleicht (st 3240). 1994 erhielt sie für ihre Erzählung Virginia oder die Gleichzeitigkeit den Bettina-von-Arnim-Preis.