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- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
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Zuflucht Balkan – das vergessene Exil. Während viele Deutsche vor den Nationalsozialisten in den Westen oder die Sowjetunion flohen, suchten mindestens 55.000 Verfolgte Zuflucht im rückständigen Südosten Europas, insbesondere in Jugoslawien. Unter ihnen waren Juden und Nichtjuden, Konservative und Kommunisten, Zionisten und Internationalisten, Widerstandskämpfer und Unpolitische. Ihre Flucht führte oft zu jahrelangen Irrfahrten. Marie-Janine Calic erzählt in "Balkan-Odyssee" von diesen dramatischen und berührenden Geschichten, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die Flucht auf der Balkanroute begann bereits Anfang 1933 mit den ersten Verfolgungswellen. Prominente wie die Theaterstar Tilla Durieux und der Schriftsteller Manès Sperber fanden zunächst in Zagreb Zuflucht, während der Maler Richard Ziegler auf die Insel Kor?ula floh und eine Gruppe Berliner Emigranten in das dalmatinische Fischerdorf Zaton Mali gelangte. 1938 verstärkten der "Anschluss" Österreichs und das Novemberpogrom den Flüchtlingsstrom nach Jugoslawien, da kaum andere Routen offenstanden. Doch als Italien Ende Oktober 1940 Griechenland überfiel und Hitler die Balkanländer ins Visier nahm, wurde auch dieser Fluchtweg versperrt. Tausende waren gefangen. Während die griechische Sage für ihren Helden ein glückliches Ende bereithielt, erlebten viele Balkan-Flüchtlinge ein anderes Schicksal.
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Balkan-Odyssee, 1933-1941, Marie-Janine Calic
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Balkan-Odyssee, 1933-1941
- Untertitel
- Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Marie-Janine Calic
- Verlag
- Beck
- Erscheinungsdatum
- 2025
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 384
- ISBN10
- 3406836348
- ISBN13
- 9783406836343
- Reihe
- Schlagwörter
- Beschreibung
- Zuflucht Balkan – das vergessene Exil. Während viele Deutsche vor den Nationalsozialisten in den Westen oder die Sowjetunion flohen, suchten mindestens 55.000 Verfolgte Zuflucht im rückständigen Südosten Europas, insbesondere in Jugoslawien. Unter ihnen waren Juden und Nichtjuden, Konservative und Kommunisten, Zionisten und Internationalisten, Widerstandskämpfer und Unpolitische. Ihre Flucht führte oft zu jahrelangen Irrfahrten. Marie-Janine Calic erzählt in "Balkan-Odyssee" von diesen dramatischen und berührenden Geschichten, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die Flucht auf der Balkanroute begann bereits Anfang 1933 mit den ersten Verfolgungswellen. Prominente wie die Theaterstar Tilla Durieux und der Schriftsteller Manès Sperber fanden zunächst in Zagreb Zuflucht, während der Maler Richard Ziegler auf die Insel Kor?ula floh und eine Gruppe Berliner Emigranten in das dalmatinische Fischerdorf Zaton Mali gelangte. 1938 verstärkten der "Anschluss" Österreichs und das Novemberpogrom den Flüchtlingsstrom nach Jugoslawien, da kaum andere Routen offenstanden. Doch als Italien Ende Oktober 1940 Griechenland überfiel und Hitler die Balkanländer ins Visier nahm, wurde auch dieser Fluchtweg versperrt. Tausende waren gefangen. Während die griechische Sage für ihren Helden ein glückliches Ende bereithielt, erlebten viele Balkan-Flüchtlinge ein anderes Schicksal.