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Things That I Won't Do For Love

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  • 94 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Was bewegt heute noch die Menschen? Wir leben unser Leben weitgehend wertefrei, wer einen Sinn braucht, sucht ihn nicht mehr in der Religion und den großen Ideologien, sondern in privatim. Die Liebe, die große, perfekte, ist für viele zum einzigen Handlungsmotor geworden, den sie noch anerkennen. Doch wer sagt uns eigentlich, dass die überhaupt existiert? Die Idee von der alles hinwegreißenden Macht der Liebe ist ein Konstrukt, das wir aus Büchern und Filmen übernommen haben. Auch Anette Lang kreist in ihrer luziden Prosa um das Thema der Liebe, jedoch ohne dabei jemals in die romantische Niederung von Liebesgeschichten abzugleiten. Stattdessen nimmt sie das Gefühl ernst und fragt, wie viel wir bereit sind, dafür zu opfern. In ihren Kurzgeschichten lässt sie ihren Figuren den Spielraum, sich gegen eine Liebe zu entscheiden – aus altruistischen Gründen, aus Eigennutz, aus Liebe, aus Erschöpfung. Mit Präzision bedient die Autorin dabei ein umfassendes sprachliches Instrumentarium, das sowohl Anleihen bei der Popkultur wie auch bei der Philosophie sucht, um jeder Stimme ihre eigene Melodie zu geben. Das hat mit Romantik wenig zu tun, stellt dafür aber ein kollektives Einverständnis auf den Prüfstand, in dem wir uns alle wiedererkennen: Denn manchmal ist Liebe allein einfach nicht genug.

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Things That I Won't Do For Love, Anette Lang

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
Einband
(Paperback),
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Beschädigt
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Titel
Things That I Won't Do For Love
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anette Lang
Verlag
Birnbaum
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
94
ISBN10
3942566095
ISBN13
9783942566094
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Was bewegt heute noch die Menschen? Wir leben unser Leben weitgehend wertefrei, wer einen Sinn braucht, sucht ihn nicht mehr in der Religion und den großen Ideologien, sondern in privatim. Die Liebe, die große, perfekte, ist für viele zum einzigen Handlungsmotor geworden, den sie noch anerkennen. Doch wer sagt uns eigentlich, dass die überhaupt existiert? Die Idee von der alles hinwegreißenden Macht der Liebe ist ein Konstrukt, das wir aus Büchern und Filmen übernommen haben. Auch Anette Lang kreist in ihrer luziden Prosa um das Thema der Liebe, jedoch ohne dabei jemals in die romantische Niederung von Liebesgeschichten abzugleiten. Stattdessen nimmt sie das Gefühl ernst und fragt, wie viel wir bereit sind, dafür zu opfern. In ihren Kurzgeschichten lässt sie ihren Figuren den Spielraum, sich gegen eine Liebe zu entscheiden – aus altruistischen Gründen, aus Eigennutz, aus Liebe, aus Erschöpfung. Mit Präzision bedient die Autorin dabei ein umfassendes sprachliches Instrumentarium, das sowohl Anleihen bei der Popkultur wie auch bei der Philosophie sucht, um jeder Stimme ihre eigene Melodie zu geben. Das hat mit Romantik wenig zu tun, stellt dafür aber ein kollektives Einverständnis auf den Prüfstand, in dem wir uns alle wiedererkennen: Denn manchmal ist Liebe allein einfach nicht genug.