Literatur und Studentenbewegung 6
Eine Zwischenbilanz (Lesen)
Autor*innen
- Autorenkollektiv
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- 248 Seiten
- 9 Lesestunden
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oder vier vergebliche Anlaufe und zwei Korrekturen Literatur und Studentenbewegung. Der Titel mobilisiert Erwartun gen, impliziert einen Anspruch, der gegenwartig kaum zu erfullen ist. Der Titel setzt mehr miteinander in Beziehung als, Studentenbewe gung' und, Literatur'. Erster Anlauf Die Studentenbewegung markiert eine Zasur in der Entwicklungsge schichte der BRD. Nach Abschlug der Rekonstruktionsperiode des westdeutschen Kapitalismus, sich zunehmend verscharfenden Krisen tendenzen in einer Reihe von gesellschaftlichen Sektoren, wurde die Bruchigkeit der Legitimationsbasis spatkapitalistischer Gesellschafts systeme nach allen Seiten hin offenbar. Vietnamkrieg, Dritte Welt, die evidente Dysfunktionalitat einer Vielzahl gesellschaftlicher Insti tutionen, die Groge Koalition als Abgesang der Vorstellung einer li beralen parlamentarischen Demokratie, die augerparlamentarische Opposition - die sich steigernde Repression (Notstandsgesetzge bung): an diesem Punkt setzte die Studentenbewegung historisch ein; in diesem Kontext ware sie systematisch zu rekonstruieren. Wa re - das ist Konjunktiv. Genau das liegt namlich nicht in der Absicht des vorliegenden Ban des. Selbst eine historistisch motivierte Aufarbeitung, uber deren Sinn sich erst noch streiten liege, scheint mir derzeit (noch) nicht moglich. Gefordert scheint mir vielmehr eine Aktualisierung in einem strikten, damit aber begrenzten Sinne.
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Literatur und Studentenbewegung 6, Autorenkollektiv
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1977
- Einband
- (Paperback),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- 46,99 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Literatur und Studentenbewegung 6
- Untertitel
- Eine Zwischenbilanz (Lesen)
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Autorenkollektiv
- Erscheinungsdatum
- 1977
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 248
- ISBN10
- 3531114093
- ISBN13
- 9783531114095
- Reihe
- Schlagwörter
- Beschreibung
- oder vier vergebliche Anlaufe und zwei Korrekturen Literatur und Studentenbewegung. Der Titel mobilisiert Erwartun gen, impliziert einen Anspruch, der gegenwartig kaum zu erfullen ist. Der Titel setzt mehr miteinander in Beziehung als, Studentenbewe gung' und, Literatur'. Erster Anlauf Die Studentenbewegung markiert eine Zasur in der Entwicklungsge schichte der BRD. Nach Abschlug der Rekonstruktionsperiode des westdeutschen Kapitalismus, sich zunehmend verscharfenden Krisen tendenzen in einer Reihe von gesellschaftlichen Sektoren, wurde die Bruchigkeit der Legitimationsbasis spatkapitalistischer Gesellschafts systeme nach allen Seiten hin offenbar. Vietnamkrieg, Dritte Welt, die evidente Dysfunktionalitat einer Vielzahl gesellschaftlicher Insti tutionen, die Groge Koalition als Abgesang der Vorstellung einer li beralen parlamentarischen Demokratie, die augerparlamentarische Opposition - die sich steigernde Repression (Notstandsgesetzge bung): an diesem Punkt setzte die Studentenbewegung historisch ein; in diesem Kontext ware sie systematisch zu rekonstruieren. Wa re - das ist Konjunktiv. Genau das liegt namlich nicht in der Absicht des vorliegenden Ban des. Selbst eine historistisch motivierte Aufarbeitung, uber deren Sinn sich erst noch streiten liege, scheint mir derzeit (noch) nicht moglich. Gefordert scheint mir vielmehr eine Aktualisierung in einem strikten, damit aber begrenzten Sinne.



