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Die wunderbare Welt von HERmann TIEtz

Warenhaus und Massenkonsum in Deutschland in der Moderne

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  • 800 Seiten
  • 28 Lesestunden

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Geschichte der Warenhausparadiese Warenhäuser veränderten das Wesen des Einzelhandels seit dem späten 19. Jahrhundert grundlegend. Ihre Einkaufspaläste waren monumentale Symbole der modernen Massenkonsumgesellschaft, die sie zugleich ermöglichten wie verkörperten. Wenige, zumeist jüdische Namen standen dabei im Vordergrund: Abraham Wertheim, Rudolf Karstadt, Hermann Wronker, Salman Schocken, Helmut Horten und natürlich Hermann Tietz und Leonhard Tietz. Die nach ihren Gründern benannten Häuser waren für lange Zeit die unbestrittenen Anziehungspunkte der Waren- und Kundenströme, ihre Schaufenster gaben den großen Städten ein Gesicht, sie zogen Bewunderer und Kritik geradezu magisch an. Erst seit den 1980er Jahren verblasste ihr Bild, als sie fast durchweg dem Strukturwandel zum Opfer fielen. An ihre Stelle traten neue Formen des Einkaufs, doch ist die Erinnerung an die große Zeit der Konsumtempel deshalb nicht untergegangen. Hermann Tietz/Hertie, dessen Geschichte in diesem Buch rekonstruiert wird, war eines ihrer herausragenden Beispiele. Es steht gleichermaßen für Größe und Erfolg wie für Verfolgung, Krise und Niedergang: von der „Arisierung“ in der Zeit des Nationalsozialismus über den phönixhaften Wiederaufstieg nach 1945 bis zum Bedeutungsverlust der Warenhäuser um die Jahrtausendwende. Ausstattung: 4c

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Die wunderbare Welt von HERmann TIEtz, Werner Plumpe, Ralf Banken

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Die wunderbare Welt von HERmann TIEtz
Untertitel
Warenhaus und Massenkonsum in Deutschland in der Moderne
Sprache
Deutsch
Verlag
Siedler
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
800
ISBN10
3827502144
ISBN13
9783827502148
Reihe
Beschreibung
Geschichte der Warenhausparadiese Warenhäuser veränderten das Wesen des Einzelhandels seit dem späten 19. Jahrhundert grundlegend. Ihre Einkaufspaläste waren monumentale Symbole der modernen Massenkonsumgesellschaft, die sie zugleich ermöglichten wie verkörperten. Wenige, zumeist jüdische Namen standen dabei im Vordergrund: Abraham Wertheim, Rudolf Karstadt, Hermann Wronker, Salman Schocken, Helmut Horten und natürlich Hermann Tietz und Leonhard Tietz. Die nach ihren Gründern benannten Häuser waren für lange Zeit die unbestrittenen Anziehungspunkte der Waren- und Kundenströme, ihre Schaufenster gaben den großen Städten ein Gesicht, sie zogen Bewunderer und Kritik geradezu magisch an. Erst seit den 1980er Jahren verblasste ihr Bild, als sie fast durchweg dem Strukturwandel zum Opfer fielen. An ihre Stelle traten neue Formen des Einkaufs, doch ist die Erinnerung an die große Zeit der Konsumtempel deshalb nicht untergegangen. Hermann Tietz/Hertie, dessen Geschichte in diesem Buch rekonstruiert wird, war eines ihrer herausragenden Beispiele. Es steht gleichermaßen für Größe und Erfolg wie für Verfolgung, Krise und Niedergang: von der „Arisierung“ in der Zeit des Nationalsozialismus über den phönixhaften Wiederaufstieg nach 1945 bis zum Bedeutungsverlust der Warenhäuser um die Jahrtausendwende. Ausstattung: 4c