Melonenschale
Lebensgeschichten der Lea T.
Autor*innen
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Lea, die Chronistin von Melonenschale, ist sieben Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im Vorort Woskressensk bei Moskau, wo sie sich als "Emigrantin" fühlt. Ihre Geschichte beginnt in dem bunten, überfüllten Baku, wo sie als Tochter einer jüdischen Mutter und eines armenischen Vaters geboren wurde. Die Kriegsjahre führen die Familie nach Baschkirien und Stalingrad. Später verbringen sie viele Jahre in Prag, bevor sie als politische Emigranten nach Hamburg fliehen. Auf dieser letzten Etappe bleibt das alte Klavier zurück, ein Familienerbstück, das die Wirren der Oktoberrevolution überstanden hat. Nach ihrer Flucht aus Prag sind sie überzeugt, niemals zurückkehren zu können. Schimon wird wegen Republikflucht verurteilt, und all ihre Sachen, einschließlich des Klaviers, werden beschlagnahmt. Indem sie sich selbst retten, lassen sie das Klavier zurück, dessen Verbleib unbekannt bleibt. Melonenschale ist offen autobiographisch, mit Lea als literarischem Alter Ego der Autorin Rada Biller, die ihre Erfahrungen in geschliffenen Impressionen festgehalten hat. Aus diesen vielfältigen Mosaiksteinen hat sie behutsam den Roman eines Lebens geschaffen, dessen Leitmotiv Verlust und Neubeginn ist.
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Melonenschale, Rada Biller
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2005
- Einband
- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 6,09 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Melonenschale
- Untertitel
- Lebensgeschichten der Lea T.
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Rada Biller
- Erscheinungsdatum
- 2005
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 372
- ISBN10
- 3833302992
- ISBN13
- 9783833302992
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Kriegsliteratur, Kriege, 19. Jahrhundert, Erinnerungen, Russland, Drittes Reich (Nazi-Deutschland), 1933-1945, Sozialismus
- Beschreibung
- Lea, die Chronistin von Melonenschale, ist sieben Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im Vorort Woskressensk bei Moskau, wo sie sich als "Emigrantin" fühlt. Ihre Geschichte beginnt in dem bunten, überfüllten Baku, wo sie als Tochter einer jüdischen Mutter und eines armenischen Vaters geboren wurde. Die Kriegsjahre führen die Familie nach Baschkirien und Stalingrad. Später verbringen sie viele Jahre in Prag, bevor sie als politische Emigranten nach Hamburg fliehen. Auf dieser letzten Etappe bleibt das alte Klavier zurück, ein Familienerbstück, das die Wirren der Oktoberrevolution überstanden hat. Nach ihrer Flucht aus Prag sind sie überzeugt, niemals zurückkehren zu können. Schimon wird wegen Republikflucht verurteilt, und all ihre Sachen, einschließlich des Klaviers, werden beschlagnahmt. Indem sie sich selbst retten, lassen sie das Klavier zurück, dessen Verbleib unbekannt bleibt. Melonenschale ist offen autobiographisch, mit Lea als literarischem Alter Ego der Autorin Rada Biller, die ihre Erfahrungen in geschliffenen Impressionen festgehalten hat. Aus diesen vielfältigen Mosaiksteinen hat sie behutsam den Roman eines Lebens geschaffen, dessen Leitmotiv Verlust und Neubeginn ist.


