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Anna Minta

    Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie - 10: Raumkult - Kultraum
    Israel bauen
    • Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie - 10: Raumkult - Kultraum

      Zum Verhältnis von Architektur, Ausstattung und Gemeinschaft

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das tradierte Verständnis von Kultraum und Gemeinschaft befindet sich im Umbruch. Alternative Konzepte der Vergemeinschaftung schaffen neue auratische Architekturen und Räume, die häufig religiöse Referenzsysteme adaptieren: In Museen, Bibliotheken, Denkmalanlagen und Hochzeitskapellen etc. entstehen neue Orte der Gemeinschaft, deren Abgrenzung zum traditionellen Sakralraum oft unscharf ist. Die Beiträge des Bandes diskutieren aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Perspektiven religiös-auratische Raumkonzepte bestehender Sakraltopografien sowie neukonstituierter Kulträume im 20. und 21. Jahrhundert und bereichern damit die aktuellen Diskussionen um Raumgestaltung, Öffentlichkeit und Gemeinschaftsstiftung.

      Linzer Beiträge zur Kunstwissenschaft und Philosophie - 10: Raumkult - Kultraum2019
    • Israel bauen

      Architektur, Städtebau und Denkmalpolitik nach der Staatsgründung 1948

      • 462 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Welche kulturelle, politische und ideologische Bedeutung haben Architektur, Städtebau und Denkmalpolitik in Israel? Die Genese, Identitätskonstruktion und Repräsentation des Staates Israel sind eng mit seiner architektonischen Gestalt verbunden. Anna Minta untersucht die Jahre von der Staatsgründung 1948 bis nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967, einer Zeit geprägt von politischen Konflikten und territorialer Expansion. Raumplanerische und denkmalpolitische Projekte dienen dazu, den Raum geopolitisch und kulturell-symbolisch neu zu organisieren, insbesondere in militärisch eroberten Gebieten und dünn besiedelten Regionen, deren Zugehörigkeit zum Staatsgebiet gefährdet ist. Minta dokumentiert die Entwicklung Jerusalems zur Landeshauptstadt und den Ausbau Beer Shevas als Zentrum der Wüstenkolonisierung. In Jerusalem beschreibt sie den Bau der Knesset, des Israel Museums und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sowie die Rekonstruktion des Jüdischen Viertels. Durch nationale Institutionen und denkmalpolitische Projekte werden territoriale Ansprüche gefestigt. Das Buch dokumentiert die großen Bauprojekte der israelischen Staatsgründungsphase, die eine neue Heimat errichten und gleichzeitig die Anwesenheit sowie den Anspruch auf Dauerhaftigkeit demonstrieren.

      Israel bauen2004