Die erste umfassende Untersuchung der Beziehung zwischen Hitlers Regime und seinem musikalischen Kronjuwel. Während die nationalsozialistische Förderung der Berliner Philharmoniker unzählige Privilegien gewährte, offenbarten Spannungen zwischen ideologischen Prinzipien, rechtlicher Zuständigkeit, persönlichem Geschmack und pragmatischen Regelungen tiefgreifende Widersprüche im Herzen des nationalsozialistischen Staates.
Die Oper ist ein Gesamtkunstwerk, zu dessen Erfolg Tag für Tag viele Menschen auf, vor und hinter der Bühne beitragen, damit Staunenswertes, Wunderbares, sogar Magisches zur Erscheinung kommt - „kostbare Augenblicke“, die beeindrucken und in Erinnerung haften bleiben. Nur wenige Opernhäuser haben eine bewegtere Geschichte durchlaufen als die Berliner Hof- und Staatsoper UNTER DEN LINDEN seit ihrer Gründung durch Friedrich den Großen 1742. Sie überstand Kriege und den Wechsel politischer Systeme, Bombenterror, Brände und Abrisswut. Im Laufe von 275 Jahren hat sich viel Wissens- und Berichtenswertes angesammelt, gerade an solch einem geschichtsträchtigen Platz in der Mitte unserer Metropole und zugleich in der Mitte Europas. In diesem opulent ausgestatteten Buch setzen sich namhafte Autoren mit der Tradition der Staatsoper auseinander und beleuchten denkwürdige Ereignisse und kostbare Augenblicke. Durch diese Geschichte wird die Geschichte des Hauses lebendig.
Ein deutsches Opernhaus – Von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung Am 3. Oktober 2017 kehrt die Berliner Staatsoper nach einer siebenjährigen Zwangspause wieder an ihren ureigenen Ort zurück — ein Ereignis von internationaler Bedeutung. Misha Aster, Autor des viel beachteten und verfilmten Buchs »Das Reichsorchester«, erzählt die Geschichte der Staatsoper Unter den Linden vom Kaiserreich bis in unsere Tage und lässt damit ein farbenreiches Bild des stürmischen 20. Jahrhunderts entstehen, in dem die Musik immer wieder vor den Karren der wechselnden politischen Systeme gespannt wurde. Ausstattung: mit Abbildungen