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Emil Labaj

    Mozart für Marsianer
    Die drei Stigmata des Palmer Eldritch
    • In ›Die drei Stigmata des Palmer Eldritch‹ (1965) entwirft Philip K. Dick eine Welt, in der die Menschen jeden Planeten des Sonnensystems kolonialisiert haben, weil sie die Erde durch die Klimaerwärmung unbewohnbar machten. Aber das außerirdische Leben ist hart, und so ergibt man sich halluzinatorischen Drogen, mit denen man in jede denkbare virtuelle Welt ausweichen kann. Über allem thront ein Drogentycoon mit gottgleicher Macht. Zum ersten Mal in seinem Werk gibt sich Dick religiösen Spekulationen hin: Die Zukunft wird gnostisch und das Böse ein Attribut Gottes.

      Die drei Stigmata des Palmer Eldritch
      4,0
    • Was in diesem Buch als klar und realistisch gezeichnetes Bild einer Kolonie auf dem Mars, eines Pionierlebens unter entbehrungsreichen Bedingungen beginnt, nimmt sehr bald schreckliche Züge an. Arnie Kott ist der beherrschende Mann auf dem Planeten Mars: er hat Reichtum und Macht, und es gelüstet ihn nach noch mehr Macht. Dazu bedient er sich eines merkwürdigen, geistesgestörten Knaben. Für diesen Jungen existieren die Schranken der Zeit nicht, für ihn sind sie nur dünne Schleier, durch die er hindurchschreiten kann, er kann Vergangenheit und Zukunft nach den gestörten Vorstellungen seines umnachteten Gehirns umgestalten. Die gewohnte Ordnung der Dinge zerfällt, Raum und Zeit lösen sich auf. Die anfangs klar dargelegte Situation beginnt sich zu verwirren, der amerikanische Traum vom Pionierleben wandelt sich zum Alptraum...

      Mozart für Marsianer
      3,8