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Matthias Barełkowski

    Zwischen Geschlecht und Nation
    Deutsch-Polnische Werkstatt - 2: Und was machen wir heute?
    Polnische Profile - 1: Spannende Zeiten
    Neuer Staat, neue Identität?
    Friedrich II. zwischen Deutschland und Polen
    • Der Aufstieg Preußens zur europäischen Großmacht, der mit einem erheblichen Gebietszuwachs einherging, fand im Osten insbesondere auf Kosten Polens statt: Ca. 40 % der preußischen Bevölkerung sprach Polnisch und nach Berlin war Warschau die zweitgrößte preußische Stadt; heute liegen ca. 70 % des historischen friderizianischen Preußen auf polnischem Territorium. Friedrich selbst war damit maßgeblich am Untergang Polens beiteilgt, wobei die polnische Wahrnehmung des Preußenkönigs erst mit dem sich in Deutschland im 19. Jahrhundert entwickelnden Kult zunehmend kritisch wurde. Erstmals in deutscher Sprache liefert Hans-Jürgen Bömelburg einen Überblick über die Beziehungen Friedrichs II. zu Polen und die Erinnerungsgeschichte an ihn in Deutschland und Polen. Für die Wahrnehmung der preußischen Geschichte in einem europäischen Kontext wird hier eine unentbehrliche Darstellung vorgelegt, die sich aber auch an den breiten Kreis der Friedrich-Interessierten wendet. Mit Register, Karten und Literaturverzeichnis.

      Friedrich II. zwischen Deutschland und Polen
      5,0
    • Polnische Profile - 1: Spannende Zeiten

      Aus dem Leben einer polnischen Soziologin

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Spannende Zeiten: Die polnische Soziologin Maria Jarosz beschreibt ihr Leben zwischen den Ghettoerfahrungen als Kind und der wissenschaftlichen Karriere, zwischen den Freuden an der Forschung und den Schrecken der Wissenschaftsorganisation im kommunistischen Staat, zwischen Inklusion und Exklusion. Dabei analysiert sie en passant Mechanismen realsozialistischer Lebenswirklichkeit und wirft einen durchaus kritischen Blick auf die Transformationszeit. 'Die Beschreibung von Ereignissen aus dem persönlichen Leben der Autorin (…) – das sind die bisweilen erschütternden, bisweilen paradoxen und lustigen Erinnerungen eines Menschen, der zunächst vor allem um sein Leben gekämpft hat und später um die wissenschaftliche Wahrheit.' (Cezary Kosikowski, Państwo i Prawo) Maria Jarosz (geb. 1931) gehört zu den führenden Vertreterinnen der polnischen Soziologie. Sie ist Professorin am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher.

      Polnische Profile - 1: Spannende Zeiten
    • Zwischen Geschlecht und Nation

      Interdependenzen und Interaktionen in der multiethnischen Gesellschaft Polens im 19. und 20. Jahrhundert

      • 295 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Sammelband betrachtet die multiethnische und multikonfessionelle Gesellschaft auf polnischem Gebiet im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Hilfe neuerer kulturwissenschaftlicher Ansätze wie der Geschlechtergeschichte und den postcolonial studies wird die Vielfalt der Konflikt-, aber auch Koexistenzsituationen analysiert, um so zu einem ausgewogeneren Bild der Selbst- und Fremdbeschreibung sowie der Handlungsmöglichkeiten von historischen Akteuren und Kollektiven in einem sprachlich und konfessionell heterogenen Umfeld zu kommen. Ziel der Beiträge ist es, die vielfältigen Interaktionen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu beleuchten und Hierarchien sowie Machtbeziehungen im Alltagsleben herauszuarbeiten. Dabei wird besonders danach gefragt, wie geschlechtliche, nationale sowie soziale Positionierungen und Zuschreibungen interagierten.

      Zwischen Geschlecht und Nation