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Sebastian Zilles

    Literarische Ökonomik
    Die Schulen der Männlichkeit
    • Die Schulen der Männlichkeit

      Männerbünde in Wissenschaft und Literatur um 1900

      Die Untersuchung spurt am Beispiel des Phanomens Mannerbunde dem Verhaltnis von schoner Literatur und harter Wissenschaft um 1900 nach. Anhand von Texten kanonischer Autoren wie Robert Musil, Heinrich und Thomas Mann sowie Franz Werfel weist sie nach, dass genuin literarische Verfahren wie Zitat, Parodie und Satire, Maskerade und Verfremdungen die problematischen Vorgaben des zeitgenossischen wissenschaftlichen Mannerbund-Diskurses aufdecken. Die Krise der Mannlichkeit in jener Zeit lasst sich somit nicht allein auf aussere Faktoren zuruckfuhren, sondern wird durch die Mannerbunde selbst generiert und potenziert.

      Die Schulen der Männlichkeit2018
    • Literarische Ökonomik

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Pioniere des Forschungsfeldes melden sich zu Wort - ein Sammelband blickt auf 30 Jahre Forschung zurück. Der Band führt originelle Beiträge etablierter Forscher zusammen, die das Themenfeld der literarischen Ökonomik nachhaltig geprägt haben. Zum ersten Mal in der Fachgeschichte wird dabei die Verschränkung zwischen Literatur und Ökonomie historisch vom Barock bis zur Gegenwart nachgezeichnet, wobei der Schwerpunkt auf dem zeitgenössischen Diskurs liegt. Die Beiträge zeigen neben der Brisanz der Thematik auch die Relevanz der literarischen und literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit real- und finanzwirtschaftlichen Fragestellungen.

      Literarische Ökonomik2014