Regina Henscheid veröffentlichte unter Pseudonym einen parodistisch-satirischen Roman zur Frauenfrage und arbeitete an einem Werk ihres Mannes Eckhard Henscheid mit (»Die Zwicks«).
Regina Henscheid Bücher






Heino Jaeger - Ein zerbrechliches Gemüth
Briefe und andere Texte - Aus der Sammlung Christoph Hofmann
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
Letzte Jahre / Generalfeldmarschall Graf Gneisenau schreibt an seine Frau 1823 - 1831 Band IV
- 447 Seiten
- 16 Lesestunden
Gneisenau
- 132 Seiten
- 5 Lesestunden
Inspektor Mühlibodens Sturz und Fall
Eine Fantasie
Obwohl die Briefe der Caroline von Gneisenau, 1772-1832, an ihrem Mann, den preußischen General, schon im 19. Jahrhundert als verschollen galten, belegte ein Historiker diese Ehefrau mit dem Etikett, sie sei von „kleiner, enger und egoistischer Art“ gewesen; und stützte sich dabei aber nur ganz auf die Briefe des Mannes. Regina Henscheid, Herausgeberin der vier Bände Briefe Gneisenau an seine Frau, entdeckte 2018 hinter der letzten Lieferung seiner Briefkopien aus dem Archiv einunddreißig Briefe Frau Carolines an ihn, alle aus seinem letzten Lebensjahr, 1831. Zu ihnen erfährt der Leser manches Interessante über die Zeit, in der die Cholera bedrohlich nach Westen vorrückte, und der polnische Aufstand von 1830 Gneisenaus Aufenthalt in Polen erforderlich machte. Durch ihre Briefe aus Berlin und Niederschlesien gewinnt Caroline Kontur und Tiefe, und der Schleier, der über ihrem Leben lag, wird ein wenig gehoben.
Eine Welt in elf Jahren
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Der Leser begleitet die Erzählerin auf ihren geraden oder krummen Wegen, bis sie endlich und glücklich einen Himmelsstrich findet, wie sie ihn, ihr unbewußt, von Anfang an gesucht hatte. »Mit Gerry ging ich oft auf Partys in den wohleingerichteten Wohnungen seiner Kollegen. Dort saß ich an Couchtischen mit Häppchen, Käsewürfeln, dünnen, in Gläser gesteckten Salzstangen und bei besonders belobten Weinen. Einmal bot der Gastgeber einen Wein an, dessen von mir ausgespähtes Etikett ihn als ›Nuits-Saint-Georges Vieilles Vignes‹ identifizierte. Das beeindruckte mich. Aber es nützte mir nichts, wenn ich den Wein augenscheinlich kennerisch und wie die anderen Gäste mit bedächtigen Schlucken trank. Mir schmeckte er nicht. Ich brauchte eine Weile, um zu merken, dass ich in diese Welt nicht hineinfinden konnte. Was immer die meine sein mochte, diese war es nicht.«