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Angelica Garnett

    Angelica Garnett, Tochter prominenter Bloomsbury-Künstler, bewegte sich durch ein Leben, das tief mit der Kunstwelt und komplexen Familiendynamiken verwoben war. Ihre Kindheit, die sich zwischen künstlerischen Enklaven und Südfrankreich aufteilte, formte sie zu einem facettenreichen Talent, während sie Karrieren als Schauspielerin und Künstlerin verfolgte. Sie trug zu bedeutenden Kunstprojekten bei und arbeitete mit ihren Eltern an Wandgemälden zusammen, was ihren geerbten kreativen Geist zeigte. Garnetts Lebensentscheidungen, insbesondere ihre unkonventionelle Ehe, unterstreichen ihren unabhängigen Charakter und ihre Entschlossenheit, ihren eigenen Weg zu gehen.

    Freundliche Täuschungen
    Flush
    Freundliche Täuschungen
    • Freundliche Täuschungen

      • 174 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Selten dürfte die Künstlergruppe um Virginia und Leonard Woolf, berühmt geworden unter dem Namen Bloomsbury, aus einer so intimen und ungewöhnlichen Perspektive beschrieben worden sein wie in diesem Buch. Angelica Garnett schrieb es nicht nur, um ihre Kindheit inmitten berühmter und exzentrischer Menschen zu beschreiben, sondern auch, um sich davon zu befreien. Schon die Konstellation bei ihrer Geburt erzählt einiges über die Belastungen, unter denen diese Kindheit von Anfang an stand: Geboren wurde Angelica Garnett als Tochter von Vanessa Bell, der Schwester von Virginia Woolf. Ihr Vater, Duncan Grant, bedeutender Maler und bewunderter Lebensgefährte ihrer Mutter, hatte bei der Geburt seiner Tochter eine Liebesaffäre mit dem jungen Schriftsteller David Garnett, der wiederum zwanzig Jahre später Angelica heiratete. Mittelpunkt dieser Erinnerungsarbeit ist das Porträt von Vanessa Bell - eindrucksvoll als Frau und Künstlerin, schwierig in ihrer Rolle als Mutter eines geplanten Wunderkinds und als Schwester von Virginia. Die problematische Beziehung dieser beiden Frauen ist einer der Leitfäden durch eine scheinbar unbeschwerte Kindheit und eine gefährdete Biographie.

      Freundliche Täuschungen
      4,5
    • Flush

      • 123 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Große, sanftmütige und leuchtende Augen, ein rotes Fell, das in der Sonne golden glitzert, lockige Ohren und fransengesäumte, schmale Füße, das ist Flush, ein Cocker Spaniel edler Abstammung, der in ärmlichen Verhältnissen geboren wird und den seine Herrin in frühester Jugend an eine junge, bettlägerige Dichterin aus herrschaftlichem Hause verschenkt. Flush, der es gewohnt ist, durch Wiesen und Felder zu tollen und dem inneren Ruf seiner Urahnen zu folgen, die ihn zur Jagd anspornen, verbringt nun fünf stille Jahre in einem verdunkelten Schlafzimmer am Fußende von Miss Barretts Lager. Doch es ist Liebe auf den ersten Blick, beide Wesen, obwohl so verschieden, sehen sich in gewisser Weise ähnlich und spüren, daß sie sich in vielerlei Hinsicht ergänzen. So opfert Flush aus Liebe zu Miss Barrett seine Lebendigkeit, seinen Mut und seine Jagdgelüste und so sind sie eine lange Zeit miteinander allein, während Flush, bereits von Natur aus einer einfühlsamen Rasse angehörend, ein erstaunliches Gespür für menschliche Empfindungen entwickelt und zum geheimen und äußerst verschwiegenen Mitwisser des intimen Lebens seiner neuen Herrin wird.

      Flush
      3,9