Eine faszinierende, pulsierende, moderne Stadt, gesehen von der neuen Schriftstellergeneration Spaniens Lolita Bosch, Javier Calvo, Jorge Carrión, Flavia Company, Eloy Fernández Porta, Josan Hatero, Robert Juan-Cantavella, Juan Trejo. Mit einer persönlichen Barcelona-Karte von jedem Autor.
Marina fliegt nach Dublin, um ihre Schwester Angela und deren Freund zu treffen. Doch die Reise birgt ein Geheimnis: Angela ist schwer erkrankt, und nur eine Fee kann helfen. Im Flugzeug trifft Marina auf CC, der sich mit Fabelwesen auskennt, und gemeinsam erleben sie ein spannendes Abenteuer in der Welt der Feen und Trolle.
Der Krieg der Hexen steht kurz bevor. Anaíd, die von der Prophezeiung Auserwählte, kann den Moment nicht länger hinauszögern, in dem sie das Zepter ergreifen und die furchterregenden Odish vernichten soll. Wie viel lieber würde sie ein ganz gewöhnliches Leben führen, gemeinsam mit ihrer Mutter Selene, ihrem Freund Roc und natürlich Gunnar, ihrem Vater, den sie gerade erst kennengelernt hat. Doch Anaíd kann ihrer Bestimmung nicht entgehen, und die Hoffnung aller Omar ruht auf ihr. Auf ihrem Weg muss Anaíd eine Reihe schwerer Prüfungen bestehen - und begeht all jene Fehler, die laut der Prophezeiung den Fluch der Odi auslösen. Sie ist zum Sterben verurteilt. Kann sie trotzdem gerettet werden?
Der Esstisch der vielköpfigen sephardischen Familie im kolumbianischen Medellín ist sozusagen der Nabel der Welt. Hier wird erlebt und verhandelt, was wichtig ist im Leben. Und wie schon in Das meschuggene Jahr berichtet der 13-jährige Junge die Dinge so, wie er sie sieht. Von der Liebe wissen die Kinder wenig. Die Eltern gehören halt einfach zusammen, man kennt das – nie hätte man dafür ein so seltsames Wort wie Liebe verwendet. Nur die vorwitzige und superschlaue Victoria, die schon alle Bücher in ihrer Reichweite gelesen hat, weiß, was Liebe ist, weil sie schon mal einen Verehrer gehabt hat: Liebe sei, erklärt sie ihren Geschwistern, einen Schwachkopf mit Pickeln im Gesicht vor sich zu haben. Doch dann bricht wirklich die Liebe aus – eine Liebe, die nicht sein darf. Sie verändert Personen, die man zu kennen geglaubt hatte, bringt die ohnehin chaotische Welt der kleinen jüdischen Gemeinde im Stadtteil Prado durcheinander und stellt die Familie vor eine Zerreißprobe. Mit eindringlicher und von feinem Humor geprägten Erzählweise entführt uns Memo Anjel – seinem Vorbild Isaac B. Singer sehr nah kommend – in den Mikrokosmos einer faszinierenden jüdischen Lebenswelt, deren liebevoll gezeichnete Figuren dem Leser unvergesslich bleiben.