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Christoph Maria Herbst

    Ausgefressen
    Plötzlich Shakespeare
    Letzte Lieder
    Schachnovelle
    Zu gut für die Hölle
    China Study
    • Die Hungrigen und die Satten

      • 509 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Deutschland hat eine Obergrenze für Asylsuchende eingeführt, während Europa bis weit nach Nordafrika abgeriegelt ist. In der Sahara entstehen riesige Lager, in denen Millionen von Flüchtlingen warten. Als die deutsche Starmoderatorin Nadeche Hackenbusch das größte dieser Lager besucht, sieht der junge Lionel seine Chance: Mit 150.000 Flüchtlingen nutzt er die Aufmerksamkeit des Fernsehens und bricht zum Marsch nach Europa auf. Die Kombination aus der Moderatorin und den Flüchtlingen wird zum Quotenhit. Während der Sender von Rekordquoten und Werbemillionen profitiert, reagiert die deutsche Politik mit hilflosem Wegsehen und Aussitzen. Doch je näher der Zug rückt, desto mehr wird Innenminister Joseph Leubl gefordert. Er und die Deutschen müssen sich zwei drängenden Fragen stellen: Was kann man tun? Und in was für einem Land wollen wir leben? Timur Vermes’ neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, die aktuell, radikal, beklemmend und zugleich komisch ist. Die Geschichte beginnt dort, wo der Spaß aufhört. Der Autor schafft es, die Themen auf eine Weise zu behandeln, die sowohl böse als auch realistisch ist und dabei den Leser zum Nachdenken anregt.

      Die Hungrigen und die Satten2018
      3,8
    • Letzte Lieder

      Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Stefan Weiller besucht Sterbende. Er spricht mit ihnen über das Leben, das Sterben – und über die Musik, die sie in ihrem Leben und an dessen Ende bewegt hat. Die Geschichten, die Weiller aufschreibt, und die Lieder, die er mit seinen Gesprächspartnern hört, sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Sie zeugen von Lebensfreude, aber auch von der Angst vorm Sterben – und offenbaren, dass die letzte Lebensphase nicht immer nur Trauer, Stille und Krankheit, sondern auch Zuversicht, Liebe und Menschlichkeit bedeutet. Die Vermächtnisse seiner verstorbenen Gesprächspartner bringt Weiller in der Konzertreihe „.. und die Welt steht still“ auch erfolgreich auf die Bühne: bei seinen viel besuchten Veranstaltungen lesen prominente Schauspieler mit musikalischer Begleitung durch ein Orchester – so entstehen sehr persönliche, bewegende Erinnerungen. Mal lustig, mal nachdenklich oder melancholisch. Immer wertvoll.

      Letzte Lieder2017
      3,0
    • Zu gut für die Hölle

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      "Luzifer junior lebt als Sohn des Teufels in der H̲lle und soll den "Laden" einmal |bernehmen. Pech nur, dass sein Papa findet, Luzie sei f|r den Job noch viel zu lieb. Prompt schickt er ihn zum Praktikum auf die Erde. Denn wo bitte sch̲n kann man das B̲sesein besser lernen, als bei den Menschen? So landet Luzie im Sankt-Fidibus-Institut f|r Knaben. Da soll er sich bei Torben und seiner Bande abgucken, wie man so richtig fies und gemein sein kann. Die Frage ist nur, ob Luzie das |berhaupt will!"-- Cover summary

      Zu gut für die Hölle2017
      4,4
    • China Study

      Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise

      China Study2013
      4,5
    • Der nächste freie Mitarbeiter ist für SIE reserviert! Waffeleis darf nur im Stehen verzehrt werden, Kündigungen sind ausschließlich über eine kostenpflichtige 0900-Nummer möglich, und Bareinzahlungen sind bei der Bank grundsätzlich unerwünscht: Kunden haben in diesem Land nichts zu lachen. Jede Woche beschreibt Tom König in seiner SPIEGEL-ONLINE-Kolumne »Warteschleife«, was es heißt, heute Konsument zu sein. Pointiert und mit beißender Ironie schildert er seine Erlebnisse in der Service-Sahara – und deckt auf, wie viele Unternehmen ihre Kunden nach Strich und Faden betuppen. Er erzählt die irrwitzigsten Kunden-Erlebnisse, die SPIEGEL-ONLINE-Leser ihm geschickt haben – und gibt Tipps, wie man sich gegen die Gängelei von Firmen und Behörden wehren kann.

      Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus2012
      3,5
    • Wenn Erdmännchen ermitteln – der größte Spaß, den die Polizei erlaubt »Gestatten? Mein Name ist Ray. Seit ich denken kann, will ich Privatdetektiv werden. Im Grunde, das wird jedem einleuchten, gibt es keinen Job, für den ein Erdmännchen besser geeignet ist. Überwachen und Observieren gehören quasi zu unserer genetischen Grundausstattung. Gleiches gilt für Spuren lesen und Herumschnüffeln. Ich bin der geborene Schnüffler. Nur dass meine Fähigkeiten hier im Zoo völlig verkannt werden. Besser gesagt: wurden. Denn heute ist Phil aufgetaucht. Und so, wie es aussieht, braucht er unsere Hilfe.« Die Erde unter dem Berliner Zoo gleicht einem Schweizer Käse. Denn Erdmännchen Ray und sein Clan ermitteln in einem Vermisstenfall – an der Seite von Phil, Privatdetektiv, der nach genügend Schluck aus seinem Flachmann Erdmännisch versteht.

      Ausgefressen2012
      3,8
    • Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

      Er ist wieder da2012
      3,5
    • Jetzt bin ich so wie deine Jeans Ich häng an dir und bin recht blau Auch wenn du’s gar nicht mehr verdienst Bin ich dein Mann, du meine Frau Das Leben behandelt Sachbearbeiter Lorenz Brahmkamp nicht gut – vielleicht als Quittung dafür, dass er es häufig mit der Wahrheit nicht so genau nimmt: Seine Frau hat ihn verlassen, also schreibt er ihr Drohgedichte, bei seinen Kollegen ist er unbeliebt und tut alles dafür, dass das so bleibt, sein Körper lässt ihn vermehrt im Stich, aber er wird keinesfalls mit Sport oder gesunder Ernährung gegensteuern. Ausgerechnet jetzt trifft er auf den Selfmade-Millionär Alexander Schönleben. Der Mann ist das genaue Gegenteil von Lorenz: erfolgreich, fit, beliebt und sexuell voll ausgelastet, mit allem Pi, Pa und Po. Weil Glück immer verdächtig ist, vermutet Lorenz automatisch, dass irgendwas mit diesem Schönleben ganz und gar nicht stimmt, und plötzlich steht der renitente Sachbearbeiter aus Osthofen vor einer Entscheidung, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen kann … »Ralf Husmann – der Pate des deutschen Humors« Die Welt online Taschenbuch mit brisantem Bonusmaterial! Nie dagewesene Drohgedichte und Exklusivinterview: Ralf Husmann gibt komische Antworten auf seltsame Fragen …

      Vorsicht vor Leuten2010
      3,4
    • Ein Traum von einem Schiff

      Unzensiert. Die ganze Geschichte

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      UNTERWEGS AUF DEM DAMPFER DER NATION: DA BLEIBT KEIN BULLAUGE TROCKEN! Drei Wochen auf dem legendären Traumschiff – Traum oder Alptraum? Schauspieler Christoph Maria Herbst war auf der »schwimmenden Schwarzwaldklinik« engagiert und hat einen Roman über die Reise geschrieben: unvergessene Begegnungen mit Montezuma und liebenswerten öffentlich-rechtlichen Fossilen, mit Zyklonen und Pantoffeldieben zwischen Panama und Bora Bora. Viel Spaß … bei einem der letzten Abenteuer unserer Zeit! »Unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen.« NDR2 »Wer Herbsts Art mag, wird das Buch lieben.« Porta Magazin »Dieses Debüt reiht sich charmant ein in jüngere Schiffserzählungen wie ›Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich‹ von David Foster Wallace oder ›In 180 Tagen um die Welt‹ von Matthias Politicki.« WDR 1LIVE

      Ein Traum von einem Schiff2010
      2,6
    • ZWEI SIND EINER ZU VIEL! Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Wir schreiben das Jahr 1594, und Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

      Plötzlich Shakespeare2010
      3,8
    • Resturlaub

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Seine Eltern wollen endlich mal Enkel. Seine Kumpels wollen, dass er sich endlich ein Eigenheim zulegt und sein Chef besteht darauf, dass das Apostroph im Firmenslogan da bleibt, wo es seit 37 Jahren steht. Als dann auch noch auf einer Hochzeitsfeier seine Freundin Kinderwünsche äu⁷ert, wei⁷ der 37-jährige Brauerei-PR-Manager Peter "Pitschi" Greulich, was er will: Raus aus der Provinz, raus aus seinem kleinbürgerlichen Leben. So schnell und so weit weg wie möglich

      Resturlaub2009
      3,4
    • Schachnovelle

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.

      Schachnovelle2009
      4,3
    • Millionär

      • 298 Seiten
      • 11 Lesestunden

      'Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es.' Simon nörgelt, Simon nervt – aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen. Nach ›Vollidiot‹ und ›Resturlaub‹ endlich der neue Comedy-Roman über die gnadenlose Rückkehr eines liebenswerten Chaoten!

      Millionär2007
      3,6
    • autorisierte Lesefassung - Gesamtlaufzeit 286 Minuten Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut. Seine Freundin will endlich ein Kind. Und seine Freunde wollen zum elften Mal nach Mallorca. Doch Pitschi Greulich hat einen ganz anderen Plan... Eine ziemlich komische Geschichte über einen 37-jährigen Brauerei-Manager, der ausgerechnet am Ende der Welt das sucht, was er zu Hause längst hat. Tommy Jaud, geboren 1970, hätte beinahe ein Germanistik-Studium an der Bamberger Uni abgeschlossen. Stattdessen zog es ihn nach Köln. Jaud war Headwriter für die Sat1-Wochenshow und Creative Producer der Kultsendung Ladykracher. Zuletzt hat er die Drehbücher für die Comedyserie LiebesLeben und die Kinoverfilmung seines ersten Romans Vollidiot geschrieben. Christoph Maria Herbst, geboren 1966, brillierte neben Anke Engelke in Ladykracher. Für die Verkörperung der Titelfigur in Stromberg erhielt er 2006 den Adolf-Grimme-Preis sowie den Bayerischen Fernsehpreis.

      Rest Urlaub2006