Konzeption wird gerne als das Herzstück der PR- und Kommunikationsarbeit bezeichnet. Doch wie wird aus einer Faktenlage eine Analyse, wie aus einem spröden Briefing eine kommunikative Aufgabe? Wie entwickelt man die viel zitierte Strategie, und was ist überhaupt eine kommunikative Positionierung? Konzeptionspraxis gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt Schritt für Schritt und mit vielen praktischen Tipps, wie Konzeptionsprozesse denkerisch funktionieren. Dabei steht der Gartenzwerg als Eselsbrücke für die Einführung in die Konzeptionstechnik hilfreich zur Seite. Wie das funktionieren soll? Lesen Sie selbst. Ein Buch für PR-Berater, Kommunikationsfachleute, den studentischen Nachwuchs und all diejenigen, für die gute Konzepte in der täglichen Arbeit unerlässlich sind. Nun in der dritten, komplett überarbeiteten Auflage.
Stephanie Schmidt-Salzmann Bücher



Debatten über das Handeln der Polizei fokussieren oft Fragen nach der »Angemessenheit« von Gewaltanwendung und potenzieller Grenzüberschreitungen. Die Legitimität polizeilicher Gewalt ist dabei eng an eine affektive Neutralität der Handlung gebunden. Stephanie Schmidt setzt sich in ihrer Ethnografie mit diesen affektiven Komponenten der Gewaltarbeit auseinander. Sie analysiert performative Darstellungsweisen von Wut, die als Arbeitsgegenstand und -werkzeug Bedeutung im polizeilichen Alltag erhalten. Ausgehend vom Begriff der Ordnung ermöglicht ihr emotionstheoretisch geprägter Blick, Gewaltsamkeit als Körpertechnik und damit auch als Ausdrucksform polizeilicher Arbeit zu begreifen.
Hornissennest
- 197 Seiten
- 7 Lesestunden