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Raimar S. Zons

    Die Macht der Schönheit
    Die Zeit des Menschen
    Die Welt flach legen
    • Die Macht der Schönheit

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Nachdem Schönheit und das Schöne lange als unwesentlich diskriminiert wurden, erleben sie heute eine fulminante Wiederkehr in der hedonistischen westlichen Welt, wo sie zu Insignien einer neuen ästhetischen Lebenskultur avanciert sind. Ikonen wie Supermodels und Rockstars verdeutlichen die Macht der Schönheit, die die Griechen als Kalokratie bezeichneten. Der Band verfolgt die Spur des Schönen von den Griechen bis zur Gegenwart und zurück. Die Macht der Schönheit ist unbestreitbar: Attraktive Menschen erhalten mehr Aufmerksamkeit, bessere Schulnoten, ein reicheres Sexualleben und leichter Jobs. Studien zeigen, dass gut aussehende Kriminelle seltener angeklagt und milder bestraft werden. Schönheitsideale korrelieren oft mit positiven Eigenschaften wie Intelligenz und Kreativität. Diese empirischen Befunde stehen im Widerspruch zu den Werten einer christlich orientierten und demokratischen Gesellschaft, die innere Werte und Chancengleichheit betont. Das Misstrauen gegenüber der „Oberflächlichkeit“ wächst, insbesondere da Schönheit zunehmend machbar wird – kosmetisch, chirurgisch und gentechnisch. Im Kontext des „Hedonismus als neuer Matrix der Kultur“ sind Schönheit und das Schöne jedoch Ausdruck eines neuen Lebensgefühls, das in unserer Zeit nur „ästhetisch gerechtfertigt“ werden kann.

      Die Macht der Schönheit2007
    • Die Zeit des Menschen

      Zur Kritik des Posthumanismus

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      „Daß die Zeit des Menschen abgelaufen ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern; am Anfang des 3. Jahrtausends scheint es aber auch um die Menschen geschehen. Die Decodierung des menschlichen Genoms, die Kartierung des Gehirns und die Computergeneration selbstreproduktiver Roboter markieren das vorläufige Ende einer Wissenschaft vom Menschen, die sein allgemeines »Wesen« immer schon als bekannt voraussetzt. Statt die Geschichte der Perfektibilität des Menschen bis zur Verwirklichung seines Wesens einmal mehr nachzuerzählen, durchkreuzt sie dieses Buch in den Medien Philosophie, Dichtung und Film durch seine Kairologie.“

      Die Zeit des Menschen2001