Jordi Fibla Feito ist ein renommierter spanischer Übersetzer, dessen Werk Kulturen durch Literatur verbindet, wobei er sich hauptsächlich auf englische und japanische Texte konzentriert. Er zeigt bemerkenswerte Vielseitigkeit und gibt Erzählungen und Essays gekonnt mit einem feinen Gespür für stilistische Nuancen wieder. Fibla Feito ist bekannt für seine tiefe Auseinandersetzung mit klassischen und zeitgenössischen Autoren, denen er neue Leserschichten erschließt. Sein umfangreiches übersetzerisches Werk unterstreicht eine Karriere, die dem literarischen Übersetzen und dessen tiefgreifenden Einfluss gewidmet ist.
Die Lebensgeschichte von 4 nach Amerika ausgewanderten Chinesinnen und ihrer dort aufgewachsenen Töchter spiegelt den Zusammenprall zweier Kulturen und den immer wiederkehrenden Konflikt zwischen Müttern und Töchtern.
In ›Mr. Noon‹ hat D. H. Lawrence einen dramatischen Teil seiner Biographie aufgearbeitet: wie er die deutsche Adlige Frieda von Richthofen kurz vor dem Ersten Weltkrieg verführte und entführte, liebte und fürchtete. Der Dichter propagiert die freie Liebe, Johanna/Frieda lebt sie. Sie verführt den jungen Gilbert am ersten Abend, und eine Liebe beginnt, die »wie Feuer brennt und kalt wie Eis« ist.
Eine Mutter, eine Tochter und das Geheimnis eines Lebens. Fast vier Jahrzehnte lang hat Winnie Louie ihrer Tochter Pearl die Wahrheit über ihre tragische Vergangenheit verschwiegen. Erst jetzt kann sie sich überwinden, davon zu erzählen – vom Zauber und Schrecken ihrer Jugend im vorrevolutionären China, von der grausamen Enttäuschung ihrer ersten Liebe, von den Wirren des Krieges und vom Feuergott und seiner Frau. Und mit einem Mal entsteht eine neue Verbundenheit zwischen Mutter und Tochter, und ganz langsam verringert sich die Kluft, die beide solange voneinander getrennt hat.
DAS INTERNATIONALE STANDARDWERK ZUM UNHEIMLICHEN AUFSTIEG DER TALIBAN Nach dem sowjetischen Truppenabzug aus Afghanistan 1989 eroberten die radikalislamischen Taliban – auch mit Hilfe russischer Waffen – das ganze Land und ließen es zur Drehscheibe des internationalen Terrorismus werden. Der Krieg der USA gegen die Taliban nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erwies sich schon bald als Fehlschlag. Als die Amerikaner im Sommer 2021 schließlich abzogen, besetzten die Taliban – nun mit amerikanischen Waffen – erneut Kabul. Angesichts dieser akuten Bedrohung für viele Afghanen und für die internationale Sicherheit hat der pakistanische Journalist Ahmed Rashid sein viel gerühmtes Standardwerk erweitert und aktualisiert. Er legt dar, woher die Taliban kommen, wie sie ihre Macht in Afghanistan gefestigt und gegen den Westen verteidigt haben und in welches komplizierte politische Spiel um Macht und Bodenschätze sie verstrickt sind. Aktualisierte Neuausgabe Das internationale Standardwerk über die Taliban Meisterhaft geschrieben von einem Journalisten, der die Region wie kein zweiter kennt In 26 Sprachen übersetzt, mehr als 1,3 Mio. verkaufte Exemplare der englischen Originalausgabe
Sinnsuche auf Japanisch - was im Leben wirklich zählt Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ... Genki Kawamura stellt in seinem Roman, von dem in Japan über eine Millionen Exemplare verkauft worden sind, die einfache Frage: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?
«Roth hat eine der schönsten Frauenfiguren der neueren amerikanischen Literatur geschaffen. ... einer der größten Schriftsteller unserer Zeit.» MARCEL REICH-RANICKI David Kepesh ist nicht nur über sechzig und ergraut, ein berühmter Kulturkritiker und Star unter den Professoren einer New Yorker Universität, sondern auch ein wortgewaltiger Verteidiger der sexuellen Revolution. Seit Jahren macht er abenteuerlustige Studentinnen zu seinen Geliebten, ohne dabei die kritische Distanz des Ästheten aufzugeben. Doch nun ist diese Distanz dahin. Kepeshs Verhängnis ist Consuela Castillo, die vierundzwanzigjährige, sittsame und überwältigend schöne Tochter kubanischer Emigranten. Als er sich mit ihr einlässt, wird Kepesh in einen Strudel aus sexueller Eifersucht und Verlustängsten gezogen.