Eine anekdotenreiche, literarisch besonders schöne Biographie Vasaris: das Leben Leonardo da Vincis, des größten Universalgenies der Renaissance. Neu übersetzt und kommentiert. Mit den heutigen Standorten der Kunstwerke.
Beginning with Cimabue and Giotto in the thirteenth century, Vasari traces the development of Italian art across three centuries to the golden epoch of Leonardo and Michelangelo. Great men, and their immortal works, are brought vividly to life, as Vasari depicts the young Giotto scratching his first drawings on stone; Donatello gazing at Brunelleschi's crucifix; and Michelangelo's painstaking work on the Sistine Chapel, harassed by the impatient Pope Julius II. The Lives also convey much about Vasari himself and his outstanding abilities as a critic inspired by his passion for art.
Castigliones Hofmann ist das Gegenteil von Macchiavellis Fürst. Am Hof des Montefeltro in Urbino unterhalten sich Damen und Herren über Sitten, Kultur und darüber, was Menschen angenehm und liebenswert erscheinen lässt. Aber nicht die Geburt, heißt es gleich zu Anfang, sondern der Adel des Geistes bestimmt das Geschick – das erste Zeichen für die Heraufkunft des bürgerlichen Zeitalters und ein Benehmen, an dem sich noch Knigge orientiert hat. Die Auswahl enthält alle wichtigen Vorstellungen, die Castiglione den Mitgliedern der Tischrunde in den Mund legt. Recht hat, wer im Streitgespräch besser, witziger und logischer argumentiert. Überraschendes wird auch zur Gleichberechtigung der Frauen gesagt, über Schönheit und die effektivste Art der Liebeswerbung.