Bookbot

Fritz Blankenhorn

    ...und fahr´n wir ohne Wiederkehr
    Abel mit der Mundharmonika / Kleine Liebe zu Amerika
    Die Reise nach Portiuncula
    Stiller
    Genies sind im Lehrplan nicht vorgesehen
    ... und fahr'n wir ohne Wiederkehr
    • Vom Wahnsinn des Krieges und vom Los der Besiegten Der junge Leutnant Blankenhorn kommt 1944 mit 22 Jahren an die Ostfront. Er nimmt Teil an den sinnlosen Rückzugsgefechten der deutschen Wehrmacht in Ostpreußen und gelangt schließlich ins eingeschlossene Königsberg, wo er in Gefangenschaft gerät. Es folgen vier unerbittliche Jahre in Lagern diesseits und jenseits des Urals, bevor er endlich nach Deutschland zurückkehren kann. Fritz Blankenhorn hat seine Erlebnisse ohne Pathos und doch ergreifend beschrieben. Ein Buch, das unter die Haut geht. Fritz Blankenhorn war nach dem Krieg über mehr als 30 Jahre als Verlagsgrafiker und Buchgestalter tätig. Er lebt heute achtzigjährig in Echterdingen bei Stuttgart. "…und fahr'n wir ohne Wiederkehr" ist sein erstes Buch.

      ... und fahr'n wir ohne Wiederkehr
      4,3
    • Bei der Einreise in die Schweiz wird Mr. White festgenommen, da er mit dem verschwundenen Bildhauer Anatol Ludwig Stiller identisch sein soll. Freunde, sein Bruder, seine Frau Julika und der Staatsanwalt unterstützen diesen Verdacht in ihren Aussagen. Doch Mr. Whites Aufzeichnungen in der Untersuchungshaft widersprechen dieser Festlegung und betonen: »Ich bin nicht Stiller!« Durch verschiedene Erzählungen versucht er, dieser Identitätszuweisung zu entkommen, da ihm diese fragwürdig erscheint und er die Freiheit wünscht, ein anderer zu sein. Die Erzählung thematisiert, wie das Ich zur Behauptung der Welt wird, der man eine Gegenbehauptung, ein Nicht-Ich, entgegensetzt. Anstelle des Ichs tritt ein fingiertes Ich, das zum Objekt wird. Romantechnisch wird das Ich zu einem Kriminalfall. Frisch verwandelt sich durch diese Form in einen Erzähler, der nicht zuerst von Stiller, sondern von sich selbst, von White erzählt. Stiller wird für ihn zum anderen, dessen Identität er nachforscht, da man ständig behauptet, er sei mit ihm identisch. Diese Romanform ermöglicht eine Selbstdarstellung, die den Leser einbezieht und zum Mitmachen anregt. Ohne diese Beteiligung bleibt Stiller weder lesbar noch verständlich.

      Stiller
      4,0
    • Joko

      Aus dem Leben eines Halbblutindianers

      Joko
    • Autor popisuje bez patosu a přece velmi poutavě svůj vlastní příběh. Jako mladý poručík přišel koncem roku 1944 na východní frontu a zde se zúčastnil dramatických ústupových bojů německého wehrmachtu, a na závěr v obleženém Královci padl do ruského zajetí. Následovaly těžké roky v zajateckých táborech na Urale a nakonec i šťastný návrat do vlasti. Autor vykresluje plasticky a bez ideologické předpojatosti jak události, kterých se stal účastníkem, tak postavy svých spolubojovníků a spoluvězňů. Kniha zaujme svou otevřeností a nesmírně zajímavými postřehy očitého svědka dramatických událostí tehdejší doby.

      A nebylo návratu
      3,9