Das Schauspiel Leben des Galilei wurde 1938/39 im Exil in Dänemark geschrieben. Die Zeitungen hatten die Nachricht von der Spaltung des Uran-Atoms durch den Physiker Otto Hahn und seine Mitarbeiter gebracht. Die Uraufführung der ersten Fassung des Stückes erfolgte 1943 am Schauspielhaus Zürich, die der zweiten Fassung 1947 in Beverly Hills (Coronet Theatre). »Das Leben des Galilei wird vermutlich neben der Heiligen Johanna der Schlachthöfe und dem Kaukasischen Kreidekreis und einigen Stücken Lyrik Brechts größten Anspruch auf Unsterblichkeit begründen.« W. E. Süskind
Emilio Castellani Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Der Tod in Venedig und andere Erzählungen
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Novellen und Erzählungen begleiten das Schaffen Thomas Manns von den ersten Anfängen an. Ob er nun im 'Tod in Venedig' eine moderne Variation des ewigen Themas des platonischen Eros gibt; ob er den Leser mit den 'Vertauschten Köpfen' in die indische Märchenwelt oder mit dem 'Gesetz' in die Zeit des Propheten Moses führt; ob er in 'Schwere Stunde' ein knappes Portrait Schillers zeichnet, in 'Gladius Dei' die Atmosphäre Münchens um die Jahrhundertwende beschwört oder im 'Tristan' von dem wunderlichen Schriftsteller Detlev Spinell erzählt: „Immer ist er mittendrin ganz und gar, und seine leidenschaftliche Versenkung in den Vorgang, die Person, die Seelenlage, sie zieht uns hinein und läßt uns nicht los.“ (Erich Kahler)