geboren 1925 in New Jersey, studierte an der Militärakademie West Point und wurde 1945 Kampfpilot bei der Air Force. Nach dem Abschied vom Militärdienst erschien 1957 sein erster Roman. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in New York, auf Long Island und Aspen.
Die Träume der Jugend sind ausgeträumt, die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Nach gescheiterten Ehen und verlorenen Freundschaften erleben die Helden dieser Erzählungen, weisse Amerikaner mittleren Alters, die Melancholie der Einsamkeit, die Unerbittlichkeit der verrinnenden Zeit, die unabwendbaren Verluste. Auch das alte Europa mit seiner Kultur und Beständigkeit bietet den am Leben Gescheiterten keine Zuflucht - es bleibt kalt und fremd. Trotzdem ist Salters Prosa nicht düster. Sie verzaubert durch Sprache, die fast zu schön, zu artifiziell ist, durch Metaphern, in die man sich verlieben kann.