1943 werden der junge niederländisch-jüdische Arzt Eddy de Wind und seine Frau Friedel nach Auschwitz deportiert. Als Häftling mit der Nummer 150822 erlebt Eddy den Terror der Nationalsozialisten am eigenen Leib: die Appelle in eisiger Kälte, die Zwangsarbeit in sengender Hitze, die Krankheiten, den Hunger, die willkürlichen Erschießungen und die Grausamkeiten, die das Lagerleben prägen. Kurz bevor die Russen das Lager im Januar 1945 befreien, wird seine Frau aus Auschwitz verschleppt, Eddy aber versteckt sich und bleibt zurück. Dies ist die Geschichte der beiden – sie wurde geschrieben im Lager von Auschwitz. Das erschütternde Dokument wurde 1946 in den Niederlanden veröffentlicht. Nun liegt es erstmals auf Deutsch vor.
Marie Hoogher Bücher


Waldreiche grüne Hügel und Dörfer überziehen das östliche Hochland des Kongo. 1967 wird hier Assani als einziger Sohn einer Familie von Tutsi geboren. Im-mer schon zogen die Menschen in diesem Grenzgebiet zu Ruanda und Burundi auf der Suche nach Nahrung umher – ohne feste Zugehörigkeit zu einer Region, ohne politische Überzeugung, ohne Hass. Erst die ethnischen Unruhen und das Morden im Nachbarland zwingen auch Assani, sich auf eine Seite zu stellen. Nur auf sich selbst vertrauend, wird er bald zum gefürchteten Rebellenführer, der eine Armee von Kindersoldaten befehligt – eine kongolesische Karriere. Assani überlebt Buschgefechte und Aufstände in der Hauptstadt Kinshasa. Schließlich begegnet er in Präsident Laurent-Désiré Kabila seinem größten Gegner.