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Alzir Hella

    Le Livre de Poche: Conscience contre violence
    Der Amokläufer
    Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau
    • Für große Aufregung sorgt das Verschwinden eines weiblichen Gastes in einer kleinen Pension an der Riviera. Was ist passiert? Ein Unglück? Nun, wie man es nimmt … Madame Henriette ist mit einem jungen Franzosen durchgebrannt, einem äußerst charmanten Beau, den sie erst am Tag zuvor kennengelernt hatte. Kaum zu glauben! Das völlige Unverständnis auf Seiten der Hotelgäste fordert den Ich-Erzähler zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für den mutigen Schritt der Ehefrau und Mutter heraus, die einzig ihrem Gefühl folgte. Eine hitzige Diskussion entbrennt, die sich erst durch das Einschreiten von Mrs. C., einer vornehmen älteren Dame, beruhigt. Was niemand ahnt: Auch in ihrem Leben gab es einst einen jungen Mann. Sie beginnt zu erzählen: Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau, nach denen nichts mehr war wie zuvor.

      Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau
      4,2
    • »Rätselhafte psychologische Dinge haben über mich eine geradezu beunruhigende Macht«, erklärt der Erzähler von Stefan Zweigs Novelle ›Der Amokläufer‹. Und tatsächlich übt die Geschichte der extremen Besessenheit eines Mannes von einer Frau einen derart mitreißenden Sog aus, dass sie den Leser selbst bei dem Versuch, das Handeln des Protagonisten zu begreifen, in psychologische Abgründe zu stürzen scheint. 1922 erstmals veröffentlicht, wurde die von der Lehre Sigmund Freuds inspirierte Novelle nur wenig später für Zweigs Sammelband ›Amok. Novellen einer Leidenschaft‹ titelgebend und erfuhr zudem mehrere Verfilmungen.

      Der Amokläufer
      3,9
    • À partir du conflit exemplaire entre Sébastien Castellion (1515 - 1563) et Calvin, Stefan Zweig nous fait vivre un affrontement qui déborde de beaucoup son cadre historique. Cette cause nous intéresse tous: liberté et tolérance contre intégrisme. Si Stefan Zweig finit de rédiger ce texte prémonitoire en 1936, en pleine montée du fascisme, il faut y voir un sens profond. En effet, comment ne pas faire le rapprochement entre la ville de Genève et l'Allemagne nazie, entre Calvin et Hitler, les sbires de Farel et les hordes hitlériennes? Quelques décennies plus tard, fanatisme religieux et résurgence des extrêmes droites doivent à nouveau nous ouvrir les yeux. Cet écrit polémique devient alors une charge d'une force redoutable.

      Le Livre de Poche: Conscience contre violence