Das neue Buch der Nobelpreisträgerin Alice Munro! Niemand erzählt eindringlicher davon, wie es wäre, ein neues Leben zu beginnen, als die große kanadische Autorin Alice Munro. 'Dir diesen Brief schreiben ist wie einen Zettel in eine Flasche stecken und hoffen, er wird Japan erreichen', schreibt Greta in der ersten Erzählung und schickt diese Zeilen an Harris, den Zeitungsreporter, der sie nach einer Party fast geküsst hätte. Aber eben nur fast. Auf wenigen Seiten kondensiert Alice Munro die geheimen Träume ihrer Figuren. Vierzehn neue brillante Erzählungen, die mit einem furiosen Finale enden: vier Geschichten, in denen sie so persönlich wie nie ('die ersten und die letzten Dinge, die ich über mein Leben zu sagen habe') von sich selbst erzählt.
Rose-Marie Nielsen Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Zu viel Glück. zehn erzählungen
- 362 Seiten
- 13 Lesestunden
Nobelpreis für Literatur 2013 Zu viel oder zu wenig – für das Glück gibt es kein Maß, nie trifft man es richtig. Alice Munros Heldinnen und Helden geht es nicht anders, sie haben das Zuviel und Zuwenig erlebt: eine Balance ist nur schwer zu finden. Auf der Suche nach ihr macht Alice Munro ihre Leser zu Komplizen dieser spannenden Mission. »Ich bewundere Alice Munro. Ich bewundere die Direktheit ihres Erzählens, die Nüchternheit und Einfachheit ihrer Sprache. (…) Was für Geschichten, was für ein Werk!« Bernhard Schlink, Die Welt
Die neun Erzählungen handeln von jungen Ehefrauen, die gerade erst begreifen, was eine Ehe eigentlich bedeutet, und von älteren, die auf ihre Beziehung zurückblicken, von der Selbstfindung einer jungen Studentin, von Konkurrenz und Freundschaft unter Frauen, von Ausbruchversuchen oder Krankheiten, die ein Leben abrupt aus seinen Bahnen reissen.