Filled with rich description and luxurious beauty, these ten tales of loss and longing from one of Japan's greatest writers show the pull between duty and desire, ecstasy and death- a mother lost in mourning, a moonlit journey to fulfil a wish, a night of infidelity, a young lieutenant who ends his life.
1950 steht der berühmte Goldene Pavillon in Kyoto in Flammen – das Feuer gelegt von einem jungen Mönch des Tempels. Berührt von der Geschichte des jungen Mannes, den er im Gefängnis besucht, verarbeitet Yukio Mishima sie zu einem Roman und formt daraus einen Höhepunkt seines Schaffens. Der junge Mizoguchi stottert und wird von den anderen Kindern ausgegrenzt. Mit jedem weiteren elenden und einsamen Moment wächst seine Sehnsucht nach dem Wahren und Schönen. Als er Novize in einem berühmten Tempel in Kyoto wird, ist er gebannt von der allumfassenden Schönheit des Goldenen Pavillons. Mizoguchi ist wie besessen, denn das Bild des Pavillons verfolgt ihn überall, auch in seinen Beziehungen zu Frauen. Unweigerlich steuert er auf eine Katastrophe zu und sieht nur noch einen Ausweg.
In diesem Auszug wird das Rauschen des Regens als übermächtig und erdrückend beschrieben, während menschliche Worte als bedeutungslos und leer erscheinen. Die Protagonisten quasseln, doch ihre Worte können der Intensität des Regens nicht standhalten. Nur der Schrei einer unbeschriebenen Seele könnte diese Stille durchbrechen.