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Florian Grosser

    Studia Philosophica - 74/2015: Über Krise und Kritik - Crise et critique
    Heidegger-Handbuch
    Theorien der Revolution zur Einführung
    • Mit dem 'Ende der Geschichte' schien die Revolution als Gegenstand politischer Praxis und Theorie obsolet. Angesichts der vielfältigen Krisen der letzten Jahre gewinnt die Frage nach Möglichkeiten und Bedingungen radikaler politisch-sozialer Transformation gegenwärtig jedoch wieder an Relevanz. Gerade im Licht der Erfahrung des Arabischen Frühlings und der Occupy-Bewegung bietet sich eine systematische Untersuchung maßgeblicher Denkmodelle der Revolution – von Rousseau, Jefferson und Kant über Marx und Arendt bis hin zu Balibar und Graeber – an. Um die heterogenen Ansätze aufeinander beziehen zu können, konzentriert sich diese Einführung auf Grundprobleme, die sich jeder Theorie der Revolution stellen: Dazu zählen die Probleme der Neuheit, der Freiheit, der Gewalt und des revolutionären Subjekts.

      Theorien der Revolution zur Einführung
    • Heidegger-Handbuch

      Leben – Werk – Wirkung - 2. Auflage

      • 604 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Er ist umstritten wie kein Zweiter. Dabei gilt Martin Heidegger neben Ludwig Wittgenstein als der bedeutendste Philosoph des 20. Jahrhunderts. Das Handbuch zeigt die Gründe für die anhaltende Faszination von Heideggers Schaffen: Es stellt die zentralen Werke vor und erklärt wichtige Schlüsselbegriffe. Wie wirkte Heidegger auf Hannah Arendt, Sartre, Hans Jonas, Foucault und Habermas? Welchen Einfluss hatte sein Denken auf andere philosophische Richtungen? In der 2. Auflage mit neuen Begriffen, z. B. Mitsein, Sprache und Seinsgeschichte. Ebenfalls neu: die Rezeption durch Oskar Becker und Franz Rosenzweig sowie die Wahrnehmung Heideggers in Musik, Kunst, Film und neuen Medien.

      Heidegger-Handbuch
    • Theorien der Krise Das Wort ‘Krise’ ist in den letzten Jahren zum Schlagwort geworden: Im Politischen spricht man von Krisen der Repräsentation, des Nationalstaates, ja der Demokratie überhaupt; im Bereich des Sozialen von Krisen des Bildungssystems oder der Familie; man konstatiert eine Krise der Umwelt oder der Kunst, und im Feld der Wirtschaft schließlich scheint ‘Krise’ mittlerweile einen Normalzustand zu benennen. Etymologisch betrachtet ist jede krísis ein Punkt, an dem die Dinge eine entscheidende Wendung nehmen – zum Guten oder zum Schlechten. Jede Krise ruft darum nach einer Entscheidung, und die – wie man nicht erst seit Reinhart Kosellecks Kritik und Krise (1954/1959) weiß – ist nicht zu haben ohne Kritik als Kunst der Unterscheidung. In diesem Band werden die Theorien der Krise selbst zum Thema. Es geht um ein Verständnis der Begriffe ‘Krise’ und ‘Kritik’ sowie um ihnen verwandte Konzepte wie Reform und Revolution, Tradition und Restauration, Dekadenz und Katastrophe. Die systematischen Überlegungen verbinden sich mit philosophischen Fallstudien zu politischen, ökonomischen, sozialen, ökologischen, wissenschaftlichen oder ästhetischen Krisen. Ziel der Autorinnen und Autoren ist es, auf der Folie gegenwärtiger Phänomene und Entwicklungen das Verhältnis von Krise und Kritik neu zu bestimmen.

      Studia Philosophica - 74/2015: Über Krise und Kritik - Crise et critique