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Lynette Roth

    Made in Germany?
    Köln progressiv
    • Köln progressiv

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Beschäftigung mit den Kölner Progressiven eröffnet ein neues Feld zum Verständnis der Kunst der Weimarer Republik. Die Künstlergruppe wandte sich gegen die Sozialkritik der Neuen Sachlichkeit und vertrat eine neue Definition der Verbindung von Kunst und gesellschaftlichen Verhältnissen zwischen den Kriegen. Dies machte die Kölner Progressiven über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. 1933 musste sich die Gruppe auflösen. Ihre Werke wurden im Dritten Reich als „entartet“ diffamiert. Mit einem Schwerpunkt auf den drei zentralen Figuren Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz zeigt die amerikanische Kunsthistorikerin Lynette Roth hier deutlich wie nie zuvor auf, wie intensiv die Kölner Progressiven ihre Überzeugungen zu einer neuen künstlerischen Formensprache entwickelt haben. Ohne die politische Absicht aus den Augen zu verlieren, wirft dieses Buch einen völlig neuen Blick auf die Kunst der Gruppe. Das Buch zeigt über fünfzig Gemälde und achtzig Papierarbeiten – einige davon zum ersten Mal publiziert – aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Eine umfangreiche Chronologie ergänzt den anschaulichen Text. Ein neues Standardwerk zu den Kölner Progressiven.

      Köln progressiv
    • Made in Germany?

      Art and Identity in a Global Nation

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      This examination of identity in modern-day Germany explores how diverse artists challenge conventional meanings of "Germanness." It addresses contemporary art and belonging from the 1980s, highlighting discussions on multiculturalism in West Germany and the ongoing impact of unification and migration policies. The rise of racial violence, right-wing populism, and ethnically defined nationalism is contextualized within these developments. Accessible essays cover topics like labor migration, the experience of being Black in Germany, and the aftermath of the Berlin Wall's fall, laying the groundwork for understanding current intercultural dynamics. Object-focused texts analyze various media, including Candida Höfer's slideshow Turks in Germany 1979, which depicted Turkish immigrants' integration into public life during a time of exclusion, and Ngozi Schommers's sculpture Commuters, reflecting on the housing crisis. Amid the resurgence of right-wing nationalist movements in Germany and globally, the work advocates for a broader conception of German identity, showcasing artists from diverse backgrounds who interrogate national identity. This exploration will be featured in an exhibition at the Harvard Art Museums from September 13, 2024, to January 5, 2025.

      Made in Germany?