Für Männer ist Linnet Ridgeway schlicht bezaubernd. Frauen bekommen bei ihrem Anblick messerscharfe Lippen. Nur sie selbst hält sich für harmlos. Als Hercule Poirot neben ihrer Leiche steht, sagt er einfach: »Die meisten Liebesgeschichten sind doch nur Tragödien.« Diese hier bringt seine kleinen grauen Zellen zum Rotieren.
Ruđer Jeny Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Mitternacht in Tschernobyl
- 640 Seiten
- 23 Lesestunden
Am frühen Morgen des 26. April 1986 explodierte der Reaktor 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl und löste die schlimmste Atomkatastrophe der Geschichte aus. Seither gehört Tschernobyl zu den kollektiven Albträumen der Welt: eine gefährliche Technologie, die aus dem Ruder läuft, die ökologische Zerbrechlichkeit und ein ebenso verlogener wie unachtsamer Staat, der nicht nur seine eigenen Bürger, sondern die gesamte Menschheit gefährdet. Wie und warum es zu der Katastrophe kam, war bis jetzt unklar. Adam Higginbotham hat zahllose Interviews mit Augenzeugen geführt, Archive durchforstet, bislang nicht veröffentlichte Briefe und Dokumente gesichtet. So bringt er Licht in die Geschichte, die bislang im Sumpf von Propaganda, Geheimhaltung und Fehlinformationen verborgen lag. Erschütternd und packend. »Eine veritable Tschernobyl-Enzyklopädie, die zugleich so fesselnd zu lesen ist wie ein Filmdrehbuch.« Kerstin Holm, Frankfurter Allgemeine Zeitung »Spannender als die Serie ›Chernobyl‹: [...] ›Mitternacht in Tschernobyl‹ des amerikanischen Journalisten Adam Higginbotham erzählt die geheime Geschichte der größten Atomkatastrophe aus der Sicht der Beteiligten.« Matthias Schmidt, MDR Kultur