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Pat van Beirs

    Schon in jungen Jahren wurde dieser Autor von seinem geschichtsbegeisterten Vater auf Entdeckungsreisen in alte Antiquariate mitgenommen. Dort, in einem staubigen Laden, wurde er von einem gebrechlichen Herrn mit nur einem Zahn beraten, der ihm Leseempfehlungen gab. Seine frühen Leseinteressen galten Geschichten über Ritter, Waldläufer und Entdecker, was sich in seiner eigenen frühen Schaffensphase widerspiegelte, in der er mit mittelalterlichen Schriften und bildhafter Sprache experimentierte. Später erweiterten sich seine Einflüsse um Film Noir, Blues-Jazz und den lebendigen italienischen Barock, die alle zu seiner unverwechselbaren erzählerischen Stimme beitragen. Seine Auseinandersetzungen mit seinen Töchtern liefern ihm ständige Inspiration und lehren ihn sowohl über die Welt als auch über sich selbst.

    Pat van Beirs
    Het Beste Boek 240. Doodsimpel. Het Orchideeënspoor. Schaduwduikers. Jonkvrouw
    Die Erbin von Flandern
    Galgenmädchen
    • Die 14-Jährige Beutelschneiderin Gitte Niemandstochter hat schon die Schlinge um den Hals, als sie in letzter Minute dem Galgen entkommt. Statt des sicheren Todes erwartet sie eine Seereise nach Sevilla, wo sie für den Prinzen von Oranien spionieren und strategisch wertvolle Seekarten stehlen soll. Die Niederlande liegen mit Spanien im Krieg und Gittes mysteriöse Herkunft als angebliche Bastardtochter eines spanischen Herzogs soll ihr bei ihrer Rolle als Spionin helfen. Tatsächlich schafft Gitte es, in die Familie des Herzogs aufgenommen zu werden. Doch ihre Doppelrolle als Spionin und Tochter bringt sie zunehmend in Bedrängnis, umso mehr, als sie sich in einen Schützling des Herzogs verliebt...

      Galgenmädchen
      4,4
    • Die Erbin von Flandern

      • 264 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die ungewöhnliche und hochdramatische Jugend eines Mädchens im 14. Jahrhundert, das sich nicht vorschreiben lässt, wie es zu leben hat. Die Welt des Mittelalters wird lebendig und farbenprächtig beschrieben – von der ersten bis zur letzten Seite Lesegenuss und Hochspannung pur! Wäre es nach ihrem Vater gegangen, wäre Marguerite van Male ein Junge geworden, der die Linie der Males fortführt und eines Tages über Flandern herrscht. In der Zeit des Hundertjährigen Krieges, geprägt von Machtkämpfen, Pest und Aberglaube, nimmt der Graf von Flandern seine Tochter kaum wahr und würde sie am liebsten vergessen. Doch sein Wunsch nach einem Sohn bleibt unerfüllt, und Marguerites Mutter wird in ein Kloster abgeschoben. Marguerite vermisst ihre Mutter, spürt aber einen unbändigen Drang zu leben, getrieben von Hass auf ihren Vater und dem Wunsch nach Anerkennung. Sie will sich nicht fügen in das Schicksal, das ihr als Frau im 14. Jahrhundert vorherbestimmt ist. So reitet sie im Herrensitz, prügelt sich mit den Jungen am Hof, lässt sich von ihnen das Küssen beibringen und nimmt heimlich Fechtunterricht. Aber kann sie die von ihrem Vater geplante Zweckheirat mit dem unausstehlichen Edmund von England verhindern? Marguerite van Male (1350-1405) hat es wirklich gegeben – ihr außergewöhnlich bewegtes Leben inspirierte dieses Buch.

      Die Erbin von Flandern
      4,2