In diesem Buch wird von einer Fahrt eines Frachters erzählt. In Kukkeia, einem kleinen Hafen im Norden, lädt er Holz, das er über die Ostsee nach Rostock bringen soll. Die Arbeit an Bord ist vielseitig, aber nicht leicht. Besonders schwierig ist es für die Mannschaft, das Schiff bei Nacht, Nebel und Sturm sicher zu führen. Unterwegs begegnen dem Schiff ein Öl-Tanker und das polnische Passagierschiff "Batiory". Ein Schiff in der Nordsee ruft SOS. Die Mannschaft hört über Funk, daß Schiffe zu Hilfe eilen. Für Leser von 8 Jahren an
Zeitungsleser in ganz Amerika waren besorgt, als Jack London ankündigte, mit einem Segelboot um die Welt reisen zu wollen – und Monate später vor allem amüsiert: Denn das Boot, das der Autor sich eigens bauen ließ, wurde und wurde nicht fertig, verschlang Unsummen von Geld und wurde bald zum Gespött der Nation. Jack London ließ sich nicht beirren. Im April 1907 stieß die Snark endlich in See und verließ San Francisco mit Kurs auf Hawaii. Doch bereits kurz nach dem Auslaufen setzten sich die Pannen fort: Der Schiffsmotor erwies sich als unbrauchbar, die Inneneinrichtung fiel auseinander, der Schiffskoch konnte nicht kochen, und niemand an Bord beherrschte die Navigation. Keine Frage: Die Reise war ein Debakel. Und trotzdem verbrachte Jack London an Bord der Snark, in Gesellschaft seiner geliebten Frau Charmian, die wohl glücklichste Zeit seines Lebens. Sein Bericht über die Reise ist selbstironisch, unterhaltsam und schildert die peinlichen Details von Heldentaten, Malheurs und Abenteuern: von der katastrophalen Überfahrt nach Honolulu, einem Besuch der Leprakolonie auf Molokai, ersten Erfahrungen mit dem Surfsport und Begegnungen mit exzentrischen Einsiedlern. Voller Leben und Komik erzählt diese Geschichte eines grandiosen Scheiterns, in der Jack London mit Inbrunst einer einzigen Maxime folgte: »I like«.
Die Geschichte eines gefährlichen Verdachtes und einer Freundschaft
174 Seiten
7 Lesestunden
Ende des 19. Jahrhunderts in einem Dorf am Rhein: Ein Kind wurde ermordet. Der Täter bleibt unbekannt, und so richtet sich der Verdacht schnell auf den jüdischen Viehhändler Waldhoff. Gerede und Gerüchte bringen Waldhoff um seine Existenz, Fürsprecher hat er keine mehr. Nur ein Junge wagt es, gegen den Strom zu schwimmen, und steht felsenfest an der Seite seines Freundes Sigi Waldhoff. Diese Geschichte um einen gefährlichen Verdacht und eine unerschütterliche Freundschaft beruht auf einer wahren Begebenheit.