Timothy Snyder, bekannt für seinen Bestseller „Über Tyrannei“, präsentiert in „Über Freiheit“ eine tiefgehende Analyse des Begriffs Freiheit. Er beleuchtet, wie Freiheit oft missverstanden wird und warum sie entscheidend für unser Überleben ist. Das Buch vereint philosophische Schriften, Gespräche und persönliche Erfahrungen zu einem inspirierenden Aufruf für gemeinschaftliche Entfaltung.
Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Innovationsschüben, die alles verändern, wie die landwirtschaftliche Revolution oder das Internet. Künstliche Intelligenz ist die nächste große Welle, auf die wir nicht vorbereitet sind. Mustafa Suleyman, Mitgründer von DeepMind, kennt die Potenziale und Risiken neuer Technologien wie kaum ein anderer. In seinem wegweisenden Buch analysiert er die Auswirkungen der KI auf die Menschheit und thematisiert das Dilemma des 21. Jahrhunderts: Wie nutzen wir KI, ohne die Kontrolle zu verlieren? Bald wird KI unseren Alltag, die Geschäftswelt und sogar staatliche Aufgaben prägen. Suleyman prognostiziert, dass das kommende Jahrzehnt von rasanten technologischen Entwicklungen geprägt sein wird, deren Folgen und Risiken noch unklar sind. Während KI notwendig ist, um Herausforderungen wie den Klimawandel zu bewältigen, birgt sie auch Gefahren, die zuvor nicht bekannt waren, einschließlich der möglichen Auflösung von Staaten und der Verdrängung des Menschen. Das Buch bietet einen 12-Punkte-Plan, um die Vorteile der Technologie zu nutzen und gleichzeitig ihre Risiken zu minimieren. Inmitten geopolitischer Konflikte ist es entscheidend, einen Weg zu finden, die Früchte der Technologie zu ernten, ohne ihr zum Opfer zu fallen.
Schneegedichte, die niemanden kaltlassenSchnee lässt in unseren Gefilden niemanden kalt – schon gar nicht die Poeten. Dies zeigen rund 80 Gedichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Von vielen sehnlich, von anderen mit Bangen erwartet, werden die gefrorenen Wassertröpfchen zum poetischen Ereignis. Vom ersten Schneefall bis zum verhassten Tauwetter, sowie von mancherlei Schneelust und Schneelast erzählen die kleinen Kunstwerke. In sieben Kapiteln wird alles Heitere, Spannende und Nachdenkliche aufgeboten, was die Dichter an den weißen Flocken inspiriert hat – einschließlich der Frage, wo die Schneemänner bleiben, wenn sie geschmolzen sind. Mit Texten von Ilse Aichinger und Jürgen Becker über Robert Gernhardt, Ulla Hahn und Gottfried Keller bis hin zu Albert von Schirnding, Franz Werfel und Albin Zollinger.
Yuval Noah Harari, der weltbekannte Historiker, blickt in seinem neuen Werk auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Er untersucht die Krise der liberalen Demokratie, die Rückkehr von Gott, die Zuwanderung in Europa und den Nationalismus als mögliche Antworten auf Klimawandel und soziale Ungleichheit. Harari regt an, darüber nachzudenken, was wir unseren Kindern beibringen sollten und ob wir die Welt, die wir geschaffen haben, noch verstehen können. Millionen Leser weltweit sind von seinen Gedanken fasziniert. In einer Zeit voller Lärm und Ungewissheit ermutigt er dazu, über Werte, Bedeutung und persönliches Engagement nachzudenken. In einer Informationsflut, die oft bedeutungslos erscheint, wird Klarheit zur Macht. Doch viele Menschen sind so mit dem täglichen Überleben beschäftigt, dass sie sich nicht mit den drängenden Fragen auseinandersetzen können. Die Geschichte gewährt keinen Rabatt; Entscheidungen über die Zukunft werden oft ohne unsere Mitwirkung getroffen. Dieses Buch bietet zwar keine materiellen Lösungen, kann jedoch helfen, die Dinge klarer zu sehen und das globale Spielfeld zu ebnen. Wenn es auch nur einige Menschen dazu anregt, sich an der Diskussion über die Zukunft unserer Spezies zu beteiligen, hat es seine Aufgabe erfüllt.
Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken – oder etwa doch?
Alastair Bonnett stellt in diesem Buch faszinierende und außergewöhnliche Orte vor, die unsere Vorstellungen von der Welt gehörig durcheinanderbringen. Sie tauchen auf und unter, wie die Inseln im Gangesdelta, verschwinden von Satellitenbildern, wie Sandy Island vor der australischen Küste, oder verstecken sich unter Gebüsch und Gestrüpp, das alle Spuren überwuchert, wie auf der britischen Halbinsel Arne. Unterhaltsam und leichtfüßig werden Orte wie Bir Tawil in Ostafrika beschrieben, die partout keine Nation haben will, oder Orte, die scheinbar zu zwei Nationalstaaten gleichzeitig gehören. Berichtet wird von versteckten Labyrinthen, unterirdischen, verlassenen oder überbauten Städten ebenso wie von ihrer historischen Entwicklung. Lehrreich, aber nicht belehrend führt Bonnett durch geographische Kuriositäten und zeigt, dass auch für den heutigen Menschen das Entdecken nie aufhört.
Starke Gedichte für kluge MännerMänner haben es nicht leicht. Da ist es doch immerhin beruhigend, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein auf der Welt sind. In diesem Band teilen Leidensgenossen ihre Gedanken zu den komplizierten Dingen des Lebens: Frauen. Was zum Beispiel tun, wenn man der Verflossenen im Supermarkt begegnet? Doch darüber hinaus beschäftigt es dieDichter natürlich auch, ob Männer weinen dürfen, was man von der Emanzipation zuhalten hat und warum das Leben als Mann manchmal so kompliziert sein muss.
Ob Best Ager, Baby-Boomer, Senior Citizens oder schlicht und einfach Rentner: Sie gehören noch lange nicht zum alten Eisen! Unsere Lebenserwartung steigt beständig. Ab einem Alter von 60 Jahren können Frauen und Männer in der Regel mindestens mit 20 weiteren Jahren Lebenszeit rechnen. Was aber mit der gewonnenen Zeit anfangen? Christa Höhs gründete eine Agentur für ältere Models. Ingeborg Mootz machte sich in ihren 70ern als Anlageberaterin selbständig, und 'Mistress Petra' startete eine besonders ungewöhnliche Karriere. Die hier versammelten Vorbilder haben im Alter ihre Bestimmung gefunden und genießen ihr erfülltes Leben. Sie beweisen, dass man auch in den sogenannten 'späten Jahren' neue Wege gehen kann.
Was ist Krieg? Wie wird er erlebt? Und was bringt Menschen dazu, Krieg zu führen oder sich mit seiner Grausamkeit zu arrangieren? Diesen Fragen geht Carolyn Nordstrom in ihrem ungewöhnlichen und engagierten Buch nach. Wir begegnen darin Kriegsverbrechern und -opfern, Helden und Halunken im Alltag des Krieges, sowie Durchschnittsfamilien, die versuchen, inmitten der Gefahr ein normales Leben zu führen. Carolyn Nordstrom hat diese Menschen befragt, hat mit ihnen gelebt und ist ihnen nahe gekommen. Sie erzählt von Waffenschiebern und hohen Militärs, von Waisenkindern, die sich in der Kanalisation von Luanda (Angola) eingerichtet haben, von der Frau, die auf dem Heimweg in blutige Unruhen gerät und unterwegs alles aufgibt, bis auf eine große Wassermelone. Nordstrom lässt die Menschen selber sprechen und zeigt dabei auf eindringliche Weise, wie weit die Globalisierung in jedes einzelne Leben hineinreicht. Nüchtern deckt sie die vom Krieg profitierenden internationalen Netzwerke auf, die illegal Milliarden von Dollars umsetzen, indem sie Waffen, Drogen, Edelsteine, Lebens- und Arzneimittel verschieben. Carolyn Nordstroms Buch berührt und klärt auf, indem es die im Fernsehen ausgeblendete und für uns unsichtbare Wirklichkeit des Krieges im 21. Jahrhundert sichtbar macht.