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Hannelore Hoger

    20. August 1942
    Ohne Liebe trauern die Sterne
    Grossmama packt aus
    Vendetta
    Ein Ort für die Ewigkeit
    Die vergessene Generation
    Mittagsstunde
    • Mittagsstunde

      Roman

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der bewegende Bestseller von Dörte Hansen Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

      Mittagsstunde
      4,3
    • Die vergessene Generation

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Kriegskindergeneration ist im Ruhestand, die eigenen Kinder sind längst aus dem Haus. Bei vielen kommen jetzt die Erinnerungen allmählich hervor und mit ihnen auch Ängste, manchmal sogar die unverarbeiteten Kriegserlebnisse. Sie wollen nun über sich selbst nachdenken und sprechen. Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht von einer 'verschwiegenen, unentdeckten Welt'. Mit den Holocaust-Opfern habe man sich eingehend beschäftigt, mit der Kriegskindergeneration nie. Ihnen wurde gesagt: 'Sei froh, dass du überhaupt überlebt hast. Vergiss alles und schau lieber nach vorne!' Sie haben den Bombenkrieg miterlebt oder die Vertreibung, ihre Väter waren im Feld, in Gefangenschaft oder sind gefallen. Diese Erinnerungen haben sie bislang in sich verschlossen gehalten, sie trösteten sich mit der Einstellung: 'Andere haben es noch viel schlimmer gehabt als wir.' So wurde eine ganze Generation geprägt: Man funktionierte, baute auf, fragte wenig, jammerte nie, wollte vom Krieg nichts hören - und man konnte kein Brot wegwerfen.

      Die vergessene Generation
      4,2
    • Ein Ort für die Ewigkeit

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Winter 1963. An einem frostigen Dezembertag verschwindet ein dreizehnjähriges Mädchen, Ahson Carter, spurlos aus dem abgelegenen Dorf Scardale in Derbyshire. Inspector George Bennett sieht seine Chance auf den ersten großen Erfolg seiner Karriere, doch das Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, ist von Misstrauen und tiefem Schweigen geprägt. Mit der Zeit verdichten sich die Hinweise auf einen brutalen Mord, doch erst nach Monaten und einem aufwühlenden Prozess kann Bennett den Fall abschließen – mit mehr offenen Fragen als Antworten. Jahrzehnte später, 1998, beschließt die Journalistin Catherine Heathcote, die Geschichte des „Mordfalls ohne Leiche“ in einem Buch festzuhalten. Kaum hat sie ihr Manuskript abgeschlossen, verbietet Bennett die Veröffentlichung. Catherine beginnt selbst zu ermitteln und stößt auf eine zerstörerische Wahrheit, die Leben vernichten oder retten kann. Ihre Entscheidung wird weitreichende Konsequenzen haben. Val McDermid, eine der erfolgreichsten britischen Autorinnen im Bereich Spannungsliteratur, erzählt in diesem fesselnden Roman von einer tragischen Täuschung und spielt raffiniert mit der Leichtgläubigkeit der Leser.

      Ein Ort für die Ewigkeit
      4,1
    • Vendetta

      Commissario Brunettis vierter Fall

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Niemand hätte wohl je erfahren, warum jemand von einer venezianischen Bar aus in die ganze Welt telefoniert; und warum einige der angewählten Nummern in den Adreßbüchern zweier Männer stehen, die binnen einer Woche sterben; wären nicht acht rumänische Frauen verunglückt, die nach Italien geschmuggelt werden sollten. Dieser Fall führt Commissario Brunetti tief in die Unterwelt Venedigs.

      Vendetta
      3,9
    • Wer über sein eigenes Leben schreiben will, verstrickt sich bekanntlich in ein Lügenknäuel. So erzählt nicht Irene Dische, sondern ihre Großmutter Elisabet, genannt Mops, die mit einem süffisanten, vorurteilsbeladenen Blick auf ihre Enkelin schaut. "Dass meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen." Dies ist der Auftakt zu einem schlesisch-rheinischen Familienensemble. Carl Rother, Elisabeths jüdischer Mann aus Leobschütz, konvertierte wegen Elisabeth zum Katholizismus, was von den Nazis und seinem neuen Glauben nicht akzeptiert wurde. Gerade rechtzeitig flüchteten sie nach New York, während Elisabeths Brüder Nazis wurden und Carls Familie im KZ endete. Irenes Mutter, Renate, hatte eine Vorliebe für die Pathologie und erzog ihre Tochter in diesem Umfeld, da Disches unmöglicher Mann an einer fast Nobelpreis-würdigen Erfindung arbeitete. Liesel, das Faktotum, bleibt moralisch unerschütterlich und ist sowohl Gott als auch den Rothers ergeben. Nachdem sie der sterbenden Großmutter zu einem sanften Tod verholfen hat, kümmert sie sich weiterhin um die unbelehrbare Renate und die missratene Irene, die zwar ihre Jungfräulichkeit lange verteidigt, aber keinen Schulabschluss hat und scheinbar wenig erreicht.

      Grossmama packt aus
      3,9
    • Ohne Liebe trauern die Sterne

      Bilder aus meinem Leben

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Sie ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen: Hannelore Hoger. Als eigenwillige Kommissarin Bella Block wurde sie populär, aber sie spielt und beherrscht auch viele andere Rollen in Film- und Theaterproduktionen. Von Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (1968) und Die Patriotin (1979) über Auftritte in Derrick und Tatort bis zu Die Bertinis (1988) und der jüngsten Heidi-Verfilmung (2015), in der sie die Großmutter mimt, reicht das Spektrum ihrer Arbeiten. Jetzt erzählt sie zum ersten Mal ausführlich aus ihrem Leben: von Kindheit und Jugend in Hamburg; von ihren Anfängen und ersten Erfolgen als Schauspielerin; von der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Zadek, Edgar Reitz und Alexander Kluge, die sie geprägt haben; von verschiedenen Kollegen – und ihrer Tochter Nina. Man erfährt, welche Bücher sie liest und welche Musik sie am liebsten hört, warum Hunde (und andere Tiere) in ihrem Leben stets einen wichtigen Platz einnahmen, welche Bedeutung Reisen für sie haben. Und sie lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an einer Seite, die öffentlich bisher kaum bekannt ist: dass sie nämlich gern malt. Das Buch zeigt erstmals eine Reihe ihrer in den letzten Jahren entstandenen Bilder. Eine faszinierende Frau, ein außergewöhnliches Buch.

      Ohne Liebe trauern die Sterne
      3,6
    • Altes Land

      Roman

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

      Altes Land
      3,8
    • Abends beim Krimi: Wohliges Gruseln und die Gewissheit, dass die Schauder in die Zehenspitzen fließen. Draußen ist's schon lange dunkel, man hat die Nachrichten bloß halb mitgekriegt und den Wetterbericht verpasst. Überfrierende Nässe am Abend? Regen während der Nacht? Ach nein, viel lieber Nebel in der Baker-Street. Und die Gewissheit, dass Sherlock Holmes auch diesen Fall wieder souverän lösen wird. - Die etwas andere Kriminal-Anthologie von Hannelore Hoger, der Darstellerin der Bella Block.

      Mit Hannelore Hoger dem Täter auf der Spur