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Klaus Tenfelde

    29. März 1944 – 1. Juli 2011
    "Krupp bleibt doch Krupp"
    Streik
    Proletarische Provinz
    Bis vor die Stufen des Throns
    Bilder von Krupp
    Sozialstaat Deutschland. Geschichte und Gegenwart
    • Montanrevier

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Oberschlesien und das Ruhrgebiet weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Kohle und Stahl prägten beide Regionen: Zechen und Hochöfen dominieren Arbeiterkolonien und gründerzeitliche Geschäftsviertel. Repräsentative Verwaltungsbauten, Villen und Kirchen zeugen vom Ehrgeiz, die gängigen Vorurteile zu widerlegen, dass Industriegebiete von vornherein unwirtlich und hässlich wären. Fotos und Ansichtskarten dokumentieren Bauten und Anlagen, wie sie für mitteleuropäische Montanreviere typisch sind. Dabei wird deutlich, dass die parallele Entwicklung der Schwerindustrie um 1900 im Westen und Osten des Deutschen Kaiserreichs in einer vergleichbaren Architektursprache ihren Niederschlag fand. Die bauliche Überlieferung wird auch in ihrem historischen Zeugniswert interpretiert. Schauplatz von polnisch-deutscher Geschichte war dabei nicht nur Oberschlesien. Auch im Ruhrgebiet lebten um 1900 ungefähr 450.000 „Ruhrpolen“ mit polnischer Muttersprache.

      Montanrevier2008
    • "Krupp bleibt doch Krupp"

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg erlebte das Unternehmen Krupp enorme Umsatzsteigerungen und stand im Zenit seiner industriepolitischen Macht. Das einhundertjährige Jubiläum der Firmengründung und das Geburtsjahr von Alfred Krupp führten 1912 zu einem opulent inszenierten Firmenjubiläum, das zu den größten seiner Art zählt. In dieser Zeit erlebten nicht nur Krupp, sondern auch die deutsche Montanindustrie und die Arbeiterbewegungen eine Blütezeit. Das Wirtschaftsbürgertum profitierte von einer engen Koalition zwischen Politik, Unternehmerschaft und Staat, während sozialdemokratische und christliche Arbeiterbewegungen großen Zuspruch fanden. Das Kruppsche Großunternehmen wird somit zu einem prägnanten Beispiel für die industriepolitische Machtballung, die unter Monarchie und Verfassung gedeihen konnte. In der ersten ausführlichen Darstellung des Firmenjubiläums zeigt Klaus Tenfelde die symbolischen Übersteigerungen eines Machtkartells von Kaiser und Großunternehmer auf. Diese fanden Ausdruck in Festhandlungen, Zeremonien und Ornamenten. Kaiser Wilhelm II. und hohe Militärs dominierten das Bild, und das Zeremoniell verdeutlichte den Einfluss militärischer Traditionen auf das öffentliche Leben. Das Jubiläum spiegelt die Festkultur des Kaiserreichs wider, geprägt von einer Repräsentationskultur ohne Frauen und ohne die gebildeten Schichten der Gesellschaft. Der reich illustrierte Band dokumentiert die Feierlichkeiten in ho

      "Krupp bleibt doch Krupp"2004
    • Bilder von Krupp

      • 383 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Dieser Band, verfasst von Historikern und Spezialisten der Fotografiegeschichte, präsentiert die Fotografien aus den Krupp-Archiven. Krupp war seit dem neunzehnten Jahrhundert ein führendes Unternehmen in der deutschen Stahlindustrie. Das Buch untersucht die Wirtschafts- und Sozialgeschichte dieses weltweit agierenden Unternehmens und zeigt die Fotografie als Quelle für die Geschichte von Arbeit und Technik. Die Lebenswelten der "Kruppianer" außerhalb der Fabriktore sowie die Beziehungen zwischen der Stadt Essen und den Krupp-Werken veranschaulichen eindrucksvoll die Entwicklung des Industrialismus in Europa.

      Bilder von Krupp1994
    • Sozialgeschichte der Bergarbeiterschaft an der Ruhr im 19. Jahrhundert

      Ungekürzte Studienausgabe

      • 738 Seiten
      • 26 Lesestunden

      Sozialgeschichte der Bergarbeiterschaft an der Ruhr im 19. Jahrhundert, Klaus Tenfelde, Ungekürzte Studienausgabe, Verlag Neue Gesellschaft GmbH, Bonn, aus der Schriftenreihe des Forschungsinstituts der Friedrich-Ebert-Stiftung, Band 125, ISBN 3-87831-344-6, 2. durchgesehene Auflage 1981, 738 Seiten, mit historischen Abbildungen

      Sozialgeschichte der Bergarbeiterschaft an der Ruhr im 19. Jahrhundert1981
    • Streik

      • 329 Seiten
      • 12 Lesestunden
      Streik1981